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Category ArchiveStress

Happy Recruiting – anstelle von Burn OUT oder Hektik

Susann Roge

Gesundheitscoach bei Roge Coaching
Susann Roge ist Inhaberin und Autorin bei Roge-Coaching. Sie ist Gesundheits- und Mentaltrainerin sowie ausgebildete Dipl.-Ingenieurin.

Immer mehr Herausforderungen kommen auf uns zu. Doch Sie wollen Freude und Leichtigkeit in und bei Ihrer Arbeit. Geht das heute überhaupt? Auf jeden Fall! Gehen Sie mit der Zeit und digitalisieren Sie Ihr Unternehmen. Heute geht es um E-Recruiting.

Für kleine und mittelständische Unternehmen wird es zunehmend schwieriger gute Fachkräfte zu finden und danach noch zu binden. Gehen wir ein Schritt nach dem anderen und atmen vorerst mal tief durch. Geht doch gleich viel besser. 1 bis 2 Minuten reichen, um ein Hektikfasten zu starten. Mehr zu Hektikfasten und Achtsamkeit bei Roge-Coaching.

Schnupper Abend

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Personal Training

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Wir werden das gestresste Volk genannt, doch muss das sein? – NEIN-

Wir haben das Knowhow und das Know Why!

HOW = E-Recruiting & WHY= Freude und Leichtigkeit bei der Arbeit und Zeit für die Familie

Ein typischer Tag in einem mittelständischen Büro: Es klingeln die Telefone, E-Mails kommen herein und die Smartphones der Kollegen machen stetig ding… ding…. Vielleicht auch das Ihre? Und dann noch das Tagesgeschäft. Wie wollen Sie das alles schaffen? Sie sollen oder wollen Mitarbeiter finden und kommen nicht weiter?

Nun der einfache bequeme Weg, wie Sie jetzt agieren können!

Schritt 1: Machen Sie sich einen Tee, atmen Sie erst einmal wieder tief durch, achten Sie darauf, wie Ihr Atem an der Nasenspitze kommt und geht. Sie atmen ein und aus!  Gut gemacht 🙂

Schritt 2: Haben Sie schon mal was von Connectoor und Happy Recruiting gehört? – NOCH NICHT? – Dann jetzt. Connectoor ist eine E-Recruiting Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Mit dieser Software können sie schneller, leichter und günstiger Fachkräfte gewinnen.

Kleine und mittelständische Unternehmen sind derzeit noch mehr gefordert durch die verschärften Bedingungen der Datenschutzgrundverordnung. Sie sagen sich: „Alle Bewerbungen, die ich damals bekommen habe, müssen nun DSGVO konform behandelt werden.“

Benutzen Sie noch PDF Ausschreibungen auf Ihrer Webseite in dem Karriere- oder Jobbereich? Heißt ihre Email Adresse dabei bewerbung@… und nutzen Sie dabei den Namen der/des Personalverantwortlichen?

Ja? Und schicken Sie die Mails der BewerberInnen, die zu unter dieser Mailadresse kommen, anschließend zu Kollegen, die sich den Bewerber ebenfalls noch anschauen sollen und mitentscheiden? Ja?

Das ist heute eine riesige Herausforderung, der Sie sich mit viel Aufwand, personellen Ressourcen und externen Beratern stellen müssen.

Sie machen wahrscheinlich dafür vielleicht Überstunden oder opfern Ihre Pausen, um das alles zu leisten. Dies gilt als normal, führt aber zu starken Belastungen, Krankheiten und Fehltagen in vielen Unternehmen.

Sie fragen sich: „Wie soll ich diese Daten wieder aussortieren und wie kann ich die Mails anders verarbeiten und effizienter in ein System pflegen? Können Abläufe, die stetig genau gleich ablaufen sollen, nicht besser digitalisiert und prozessoptimiert werden?

Sicher ja! Alle diese Fragen stressen derzeit Personaler und Geschäftsführer der KMU. Wie komme ich an gute Fachkräfte und wie leiste ich dies auch noch Datenschutz konform? Mit diesen Problemen werden sie zunehmend konfrontiert, neben all den anderen Herausforderungen. Zu diesen zählen der stetige Termin-, Leistungs- und Wettbewerbsdruck in fast allen Unternehmen, an denen viele Mitarbeiter erkranken. Einerseits die Personaler, auf der Suche nach den besten Fachkräften und anderseits viele Mitarbeiter, die mehr Arbeit leisten müssen, wenn nicht genügend Mitarbeiter oder Fachkräfte im Unternehmen sind.

Dies ist nur ein kleiner Teil, warum der Krankenstand in viele Unternehmen so hoch ist. Fachkräftemangel ist in aller Munde und auch der Stress mit Termin-, Leistung- und dem Wettbewerbsdruck.

Die Stressfolgen zeigen sich in Krankmeldungen und den Diagnosen: Herzkreislaufbeschwerden, Rückenproblemen und Psychische Belastungen (BURN OUT).  Weiter gehören auch fehlende Wertschätzung, Bewegung, Ernährung, Entspannung und Kommunikation zu den Gesundheitsanforderungen .  Auch Licht-, Akustikanforderungen in Räumen und Arbeitszeitmodelle sollten in vielen Unternehmen neu durchdacht werden, um sich der Zeit und den Anforderungen des Arbeitswandels anzupassen.

Um Ihnen einen Einblick in die Folgen von Stress zu geben, möchte ich auf einen Bericht hinweisen.

Hierzu ein Auszug aus einer Broschüre des Bundesgesundheitsministeriums zur Förderung der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens am Arbeitsplatz: [original Hervorhebung]

„Produktivität, Mobilität, Flexibilität: Die Bedingungen, unter denen Berufstätige heute ihrer Arbeit nachgehen, erfordern eine hohe Anpassungsfähigkeit. Neue Technologien stellen Beschäftigte in immer kürzerer Zeit vor neue Herausforderungen und den Anspruch, ständig verfügbar und erreichbar zu sein. Aus Angst, dabei nicht mithalten zu können, stellen viele ihre Arbeit uneingeschränkt in den Lebensmittelpunkt. Experten nennen das “Entgrenzung”: Erhöhte Eigenverantwortung und die steigende Komplexität der Berufsanforderungen führen dazu, dass die Grenzen zwischen Job und Privatleben verschwimmen. Der Druck nimmt zu, die Selbstbestimmung über das eigene Leben nimmt ab.

Seelische Erkrankungen fordern hohe Kosten

Der Stress, den viele Menschen täglich spüren, führt zu einer starken psychischen Belastung. In der Europäischen Union sind Schätzungen zufolge rund 50 Millionen Menschen von Depressionen, Erschöpfung und Suchterkrankungen betroffen. Gesellschaftlich werden emotionale und seelische Nöte oft tabuisiert und Betroffenen als Schwäche ausgelegt. Diese fühlen sich dadurch unverstanden und ausgegrenzt, was sich negativ auf Präventions- und Heilungsmaßnahmen auswirkt.

Das stellt das Gesundheitssystem vor enorme Herausforderungen. Denn nicht nur die Versorgungskosten zur Behandlung dieser Erkrankungen sind hoch: Insbesondere soziale und wirtschaftliche Verluste, beispielsweise durch eingeschränkte Produktivität am Arbeitsplatz, führen zu einem betriebs- und volkswirtschaftlichen Schaden.

Prävention im Unternehmen zahlt sich aus

Psychische Erkrankungen sind immer häufiger der Grund für Fehlzeiten und den frühzeitigen Einstieg in das Rentenalter. Rund 15 Prozent aller Fehltage gehen auf Erkrankungen der Psyche zurück. Besondere Brisanz erhalten psychische Erkrankungen auch durch ihre Krankheitsdauer, die mit durchschnittlich 36 Tagen dreimal so hoch ist wie bei anderen Erkrankungen mit zwölf Tagen. Dabei sind sämtliche Altersgruppen der Erwerbstätigen betroffen. Deshalb gewinnen Prävention und die Förderung der psychischen Gesundheit als Teil eines nachhaltigen betrieblichen Managements zunehmend an Bedeutung, denn die Gesundheit der Beschäftigten trägt maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen bei.

Doch nicht jeder Betrieb besitzt die finanziellen und personellen Kapazitäten für die betriebliche Gesundheitsförderung. Vor allem kleine und mittelständische Firmen sind auf die Vernetzung mit überbetrieblichen Akteuren angewiesen, die sie dabei unterstützen.“

Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/betriebliche-gesundheitsfoerderung/gesundheit-und-wohlbefinden-am-arbeitsplatz.html

 

Nun zurück zum Fachkräftemangel oder Happy Recruiting und meinem Blogbeitrag

„Happy Recruiting“ – anstelle von Burn OUT oder Hektik

Schritt 2 war: Haben Sie schon mal was von Connectoor und Happy Recruiting gehört? NOCH NICHT? – Dann jetzt. Connectoor ist eine E-Recruiting Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Mit dieser Software können sie schneller, leichter und günstiger Fachkräfte gewinnen.


Auch die Digitalisierung und die Informationsflut führen zu Stress. Darum ist es umso wichtiger die richtige Software zu nutzen. Nutzen Sie das rechtssichere E-Recruiting System Connectoor


Schritt 3: Lassen Sie Ihr Unternehmen mit Beratung und Förderprogramme, sowie betriebliche Gesundheitsförderung unterstützen . Dies wird zunehmend wichtiger und ist ein Marketing Tool für moderne Unternehmen.

Suchen Sie die Unterstützung durch Digitalisierung? Suchen Sie eine Software, die einfach zu bedienen ist und den Unternehmen und den Personalleuten, die sich um das Recruiting kümmern, das richtige Werkzeug an die Hand zu geben?

Ich kenne die Connectoor E-Recruiting Software und möchte diese gerne weiterempfehlen.

Nochmals: herrscht Personalmangel, leidet das Unternehmen. Das betrifft vor allem die Mitarbeiter, die jetzt mehr leisten müssen, weil bestimmte Leute fehlen. Und die Personaler leiden, weil sie schnell Fachkräfte finden müssen auf einem Arbeitsmarkt, wo Fachkräftemangel herrscht, wie schon oben im Artikel erwähnt. Nicht zuletzt leidet der Chef, weil er sich berechtigte Sorgen um das ganze Unternehmen macht. Handeln Sie jetzt rechtzeitig und schnell, um ihr Unternehmen zu stärken und fit für die Zukunft zu machen.

Nutzen Sie Connectoor. Connectoor ist eine einfach zu bedienende und prozessoptimierende E-Recruiting Software, die sich leicht in jede bestehende Webseite integrieren lässt.

Sie bekommen mit der browserbasierten Software eine Karriereseite bei Connectoor, die Sie mit Ihrer Website verbinden. Es gibt vorgefertigte Boards, in den Sie sehr strukturiert und leicht ihre Stellenausschreibungen einpflegen können. Dann können Sie über Connectoor diese Stellen bis zu 60 Prozent günstiger auf Stellenbörsen bewerben. Mit nur einem Klick laden Sie Ihre Stellenausschreibungen auf vielen verschiedenen Stellenbörsen hoch. Es gibt viele Pakete, die auf die unterschiedlichsten Stellen ausgelegt sind. Connectoor hat für alle Stellen das richtige oder passende Paket. Bei Anfragen zu den passenden Stellenpaketen berät Sie das Support-Team des Connectoors gerne. Externe Berater stehen für Sie als Dienstleister zur Verfügung, um eine Analyse für ihr Unternehmen zu machen.

Der Connectoor ist leicht und schnell zu bedienen, so dass Sie genügend Zeit für Ihr Tagesgeschäft haben. Das Bewerbermanagement erleichtert ihre Arbeit. Sie können die Bewerber spielend leicht verwalten und haben sicher Freude daran. Sie können im Connectoor System Bewerber vergleichen, bewerten und mit ihren Kollegen besprechen, welchen Sie für geeignet halten. Dazu ist es noch preisgünstig, wenn Sie bedenken, was Sie für eine Personalvermittlung normalerweise bezahlen oder wenn Sie einzeln auf Stellenbörsen veröffentlichen. Wenn die Bewerber dann durch die angenehme Digitalisierung zu Ihnen kommen, können Sie eine Automatisierung des Recruiting-Prozessen ab der Professional Lizenz dazu buchen. Diese erleichtert die Verwaltung der Bewerbungen effizient. Nichts muss mehr mühsam einzeln und manuell abgearbeitet werden – und Sie behalten den vollen Überblick.

Das moderne und leicht zu bedienende System ist auch für die Bewerber attraktiv. Sie als Unternehmer zeigen durch die Nutzung des Connectoors, dass Sie auf dem neuesten technologischen Stand sind und können auch soziale Netzwerke und Verbands- oder Partnernetzwerke einbinden, um Ihre Suche noch effizienter zu gestalten. Viele Menschen suchen heutzutage auf Facebook & Co einen neuen Job. Mit Connectoor sind Sie…

… up to date und können Ihre Bewerber leicht und sicher auf einem Server, der in Deutschland steht, verwalten.

… Sie können mittels Connectoor mit Kollegen die Bewerber vergleichen und bewerten. Dies geschieht alles über einfache und übersichtliche Masken. Niemand muss mehr E-Mails verschicken, nichts muss heruntergeladen und ausgedruckt werden. Am Ende können sie die Bewerber, die nicht zu Ihnen passen, DSGVO-konform ganz schnell wieder löschen.

Schritt 4: Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie Ihr Happy Recruiting. Sie wollen es jetzt genauer wissen? Kontaktieren Sie mich s.roge@connectoor.expert 

oder gehen Sie erstmal direkt auf die Website von Connectoor

Connectoor Homepage

Lieber sehen als lesen? Dann schauen Sie sich dieses kurze Video an.

Happy Recruiting connectoor

Sex-Stundentag Teil 2

SEX-Stundentag Teil 2 – Teilzeitarbeit

Susann Roge

Gesundheitscoach bei Roge Coaching
Susann Roge ist Inhaberin und Autorin bei Roge-Coaching. Sie ist Gesundheits- und Mentaltrainerin sowie ausgebildete Dipl.-Ingenieurin.

Fazit  –  Zukunftsvision und neue Sichtweisen der Ökonomie

Neue Firmenstrukturen und Arbeitszeiten –

Thema Teilzeitarbeit

Für einen Schritt in eine andere Firmenstruktur und neue Arbeitszeitmodelle ist ein neues Denken und Umdenken erforderlich. Es hat schon in einigen Firmen und Ländern begonnen. Teilzeitarbeit ist im Kommen. Beispiel in Schweden eines Automobilmontage Unternehmens, die von 40 auf 30 Stunden die Woche reduziert haben, bei gleichem Lohn. Nach ca. 4 Jahren konnten weniger Fehltage nachgewiesen werden und man feierte sogar einen wirtschaftlichen Erfolg. Diese Modelle werden weitererprobt und erlauben zu der Feststellung zu kommen, dass es neben der Reduzierung von Fehlzeiten, mehr Zufriedenheit der Mitarbeiter in der sogenannten Work Life Balance kommt und auch wirtschaftlichen Aufschwung bringt. Das hätte am Anfang niemand gedacht, als einige Pioniere damit begonnen hatten. Ich bin gespannt auf die Zukunft und freue mich, als eine Beraterin den Unternehmen als Business Health Coach zur Seite zu stehen. Gesundheitswesen und Management wird sich in den nächsten Jahren extrem vervielfältigen und es kommen spannende und interessante Aufgaben auf uns zu.

Anbei ein paar Informationen vom Bundesministerium für Familie Senioren Frauen und Jugend. Auszug aus dem Leitfaden für die Praxis „Führungskräfte und Familie, Wie Unternehmen Work Life Balance fördern können,16.05.2008, Auszug Seite 29/30

 

Einführung von„Flexible Arbeitszeit“ und „Vertrauensarbeitszeit“  [original Hervorhebung]  (…)

A         Organisatorische Voraussetzungen. Die Einführung von Teilzeitarbeit für Führungskräfte erfordert nicht nur Veränderungen in der Unternehmenskultur, sondern auch Veränderungen in der Unternehmensorganisation.

Bei der Einführung von Teilzeitstellen sind folgende Punkte zu beachten: [meine Hervorhebung]

  • Es sollte ein für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter transparentes und faires Verfahren [original Hervorhebung] der Genehmigung entwickelt werden, damit unter den Beschäftigten nicht Missgunst oder Unsicherheit entsteht, wer warum flexible Modelle nutzen darf.
  • Durch Reduzierung einer Stelle frei gewordene Kapazitäten sollten neu besetzt bzw. durch Organisationsänderungen abgedeckt werden. [original Hervorhebung]

Wenn Tätigkeiten auf einer Teilzeitstelle im Vollzeitumfang bestehen bleiben, führt dies entweder zur Selbstausbeutung des Stelleninhabers oder zu Mehrbelastungen im Arbeitsumfeld. Beide Effekte verschlechtern das Arbeitsklima und Wirken der Entstehung einer ergebnisorientierten und flexiblen Arbeitsorganisation entgegen.

  • Bei Reduzierungen auf ca. 30 Stunden pro Woche [meine Hervorhebung]können die Reststunden häufig durch die Aufstockung einer anderen Stelle mithilfe einer Delegation von Aufgaben [original Hervorhebung]abgedeckt werden. In großen Organisationen empfiehlt es sich, ein organisationsinternes Verfahren zu entwickeln, das ermöglicht, die verbleibenden freien Stunden mehrerer ehemaliger Vollzeitstellen zu bündeln. So können bereits vorhandene Stellen aufgestockt oder neue Stellen geschaffen werden.

B    Vorteile für Unternehmen [original Hervorhebung]    Aus der Perspektive der Organisation trägt flexible Teilzeitarbeit dazu bei:

  • den Personaleinsatz bei stark schwankendem Arbeitsanfall, zum Beispiel bei Saisonbetrieben, [meine Hervorhebung]bei Just-in-Time-Produktion oder bei der Verlängerung von Betriebs-, Service- und Öffnungszeiten zu flexibilisieren und Personalkosten zu senken.
  • die Arbeitsproduktivität zu steigern: Teilzeitarbeitende Führungskräfte besitzen eine höhere Sensibilität für versteckte „Zeitfresser“ [meine Hervorhebung]und ineffektive Arbeitsabläufe. Ergebnisorientiertes Arbeiten wird dadurch nicht nur bei der Führungskraft selbst, sondern im gesamten Arbeitsteam gefördert. Auch die Kosten aufgrund von Abwesenheit bei kurzen Krankheiten, Arztbesuchen, Notbetreuung von Kindern o. Ä. werden reduziert, da dafür ein Kontingent von Stunden innerhalb der Arbeitswoche zur Verfügung steht.
  • Reorganisationsprozesse zu unterstützen: [meine Hervorhebung]Flexible Teilzeitarbeit fördert neue Formen der Arbeitsorganisation wie Teamarbeit, Delegation von Verantwortung und bessere Trennung von Fach- und Führungsaufgaben.
  • Führungspersonal schrittweise aufzustocken und zu verjüngen[meine Hervorhebung]und die Motivation und Bindung von Führungskräften an die Organisation zu erhöhen, indem eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht wird. (…)

Wichtig dabei die „Ganzheitliche Führung“ Hier aus der Praxis [meine Hervorhebung](Auszug Seite 17)

„Die Ford AG hat das Führungskonzept von Stewart D. Friedman, Professor an der Wharton School der University of Pennsylvania, in den USA erfolgreich umgesetzt. Ford richtete unter der Leitung von Stewart D. Friedman ein „Leadership Development Center“ ein, in dem seit 1999 die Prinzipien der ganzheitlichen Führung an inzwischen 3.900 Führungskräfte vermittelt wurden.

Prinzipien der Führung sind unter anderem: [meine Hervorhebung]

  • ganzheitliches unternehmerisches Denken und Handeln,
  • organisationales Lernen und
  • Total Leadership, das heißt, Führung arbeitet mit dem „ganzen Menschen“ und berücksichtigt die unterschiedlichen Lebensbereiche im Sinne der Work-Life-Balance.[original Hervorhebung]

Ziel ist es, durch Berücksichtigung der Prinzipien Synergien zu erzeugen und für das strategische und operationelle Management zu nutzen.“[meine Hervorhebung]    http://www.management.wharton.upenn.edu/friedman/e1_ldas_ford.htm

 

Zielsicher – Mehr Frauen in Führung [originalHervorhebung] Ein Bericht von der Website Bundesministerium für Familie Senioren Frauen und Jugend, unter Menü: Gleichberechtigung:

„Am 1. Mai 2015 ist das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst in Kraft getreten. Es soll dazu beitragen, den Anteil von Frauen an Führungspositionen signifikant zu erhöhen und einen Kulturwandel in den Unternehmen anzustoßen.

Eine neue Arbeits- und Unternehmenskultur entsteht jedoch nicht von heute auf morgen. Mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen, erfordert vor allem eine Strategie und den entschlossenen Willen von Aufsichtsräten, Vorständen und Top-Management, die notwendigen Veränderungsprozesse einzuleiten.

Die Bundesregierung wird die Unternehmen mit den Anforderungen des Gesetzes nicht allein lassen. Im Rahmen des Programms “Zielsicher – Mehr Frauen in Führung” werden bis zum Sommer 2017 gemeinsam mit Unternehmen innovative Ansätze und Instrumente für mehr Frauen in Führungspositionen entwickelt und die Unternehmen bei den Zielsetzungen beraten. Die Maßnahme zielt darauf, den Dialog zwischen Politik und Wirtschaft zu befördern und gewonnene Erkenntnisse aus dem Umsetzungsprozess an alle interessierten und betroffenen Unternehmen weiterzugeben.“ (…)

Dazu möchte ich ein weiteres Beispiel aus der Schweiz bringen, siehe nächster Punkt! Hier schon längst seit 1995 geschehen! [meine Hervorhebung]

Beispiele einer Schweizer Firma

„Der Ladymacher                    Brand Eins Ausgabe 04/2010 – Was Wirtschaft treibt

René Mägli, Geschäftsführer der Schweizer Niederlassung der Reederei MSC, stellt seit Jahren ausschließlich Frauen ein – aus betriebswirtschaftlichen Gründen. Mittlerweile ist er der einzige Mann in seiner Firma. Ein Einblick in die Arbeitswelt von morgen. [original Hervorhebung]

(…) MSC, mit insgesamt rund 30000 Mitarbeitern zweitgrößte Container-Reederei der Welt. Hier in Basel arbeiten fast ausschließlich Frauen: 84 der 85 Angestellten sind weiblich.Sie sind Controllerinnen, Sachbearbeiterinnen, Empfangsdame, Vertrieblerinnen, Direktorinnen, IT-Spezialistinnen oder Finanzvorstand. Der erste Eindruck: Es sieht normal aus in dem europaweit, vielleicht sogar weltweit einzigartigen Unternehmen, das -in einer männerdominierten Branche -seit mehr als zehn Jahren nur noch Frauen einstellen. Mittlerweile ist die Belegschaft zu hundert Prozent weiblich. (…)

Mikhal Yaacobi – Hosenanzug, Brille, langes dunkles Haar, strenger Zopf, rot lackierte Fingernägel -, stellvertretende Geschäftsführerin von MSC Basel, kennt die Vorurteile. Die 35-jährige Israelin hatte selbst ähnliche Bilder im Kopf, als sie vor rund sechs Jahren von der männerdominierten Niederlassung in Haifa nach Basel wechselte. Dort hatte sie sich zur Führungskraft im Vertrieb hochgearbeitet. Sie erinnert sich gut, wie damals die Geschichten von der besonderen Schweizer Niederlassung mit den Frauen kursierten, die bei internationalen Meetings immer einen so kompetenten und selbstbewussten Eindruck hinterließen. Und wie sie die Fantasien ihrer männlichen Kollegen beflügelten, so wie überhaupt die meisten Männer beginnen, von einem Leben als Hahn im Korb zu fantasieren, wenn sie Geschichten über MSC Basel hören. (…) Ihr Arbeitsplatz befindet sich im Großraumbüro im zweiten Stock. Von dort aus leitet sie ihre Mitarbeiterinnen an, Aufträge, die von Händlern in Zürich oder Genf abgeschlossen werden, an die MSC-Niederlassungen in aller Welt weiterzugeben: Zucker beispielsweise, der in Brasilien geladen und in einem Hafen in den USA wieder gelöscht werden soll. Fast 90 Prozent der Umsätze der Basler Niederlassung macht das Vermittlungsgeschäft aus. Die restlichen zehn Prozent bestehen aus dem Buchen von Logistikaufträgen für die Schweiz: Kleidung, die über den Rhein in die Schweiz importiert wird; Pharmaprodukte, die über die Binnengewässer verschifft werden.

Mikhal Yaacobi hat sich längst daran gewöhnt, fast ausschließlich mit Kolleginnen zu arbeiten. Weder vermisst sie Männer besonders, noch genießt sie es, dass es bei MSC Basel keine männlichen Kollegen gibt. Sie sagt schlicht:

“Never change a winning team.” (…) René Mägli, der Geschäftsführer der Schweizer Niederlassung. (…) Er ist nicht nur der einzige Mann, der im Basler Büro arbeitet und damit allein unter 84 Frauen. Er ist auch ihr Chef und derjenige, der seit rund 13 Jahren nur noch Frauen einstellt. [originalHervorhebung]  Als “Pascha” oder “Schwuchtel” wurde er deshalb in Internetforen geschmäht. Doch Mägli, liiert mit einer Managerin – mehr will er nicht über sein Privatleben preisgeben -, ein vornehmer gebürtiger Basler, der ruhig und gewählt spricht, sagt nur: “Dass hier nur noch Frauen arbeiten, ist das Ergebnis einer strategischen betriebswirtschaftlichen Überlegung.”[originalHervorhebung]

Einer Überlegung, deren Ursprünge bis in das Jahr 1981 zurückreichen. Damals, im Alter von 28, hatte der gelernte kaufmännische Angestellte Mägli die Reedereivertretung Shipmar AG gegründet, die er später an MSC verkaufte. Zunächst stellte er Männer wie Frauen ein. Doch je länger er die Niederlassung leitete, umso häufiger beobachtete er, dass seine weiblichen Angestellten ihren Job besser machten als ihre männlichen Kollegen, jedoch in der Hierarchie nicht höher rückten. Mägli suchte nach den Gründen und stellte fest, dass die Frauen vor allem deshalb nicht weiterkamen, weil männliche Kollegen sie “per Ellenbogeneinsatz klein hielten”. Kurzerhand entließ Mägli einen männlichen Angestellten.[originalHervorhebung] Es war das Jahr 1995. Und ohne es jemals fest geplant zu haben, entschied er sich in der Folge fast immer für eine Frau, wenn er eine Stelle ausgeschrieben hatte. Nicht, weil er keine Männer mehr einstellen wollte. “Sondern weil die Frauen besser geeignet waren.” Schließlich, so Mägli, brauche er als Dienstleister kommunikative Mitarbeiter [originalHervorhebung], die Fremdsprachen beherrschen, gern im Team arbeiten und schnell Prioritäten setzen können. Alle Eigenschaften, die durchschnittlich häufiger bei Frauen als bei Männer zu finden seien, so Mägli. Außerdem habe er bemerkt, dass Frauen in der Regel sachbezogener arbeiten, weniger Energie in Positionskämpfe investieren, Fehler zugeben und weniger aufschneiden. [originalHervorhebung]  “Ich behaupte nicht, dass Männer schlecht sind, sonst wäre ich auch schlecht. Doch das, was ich brauche, um mein Dienstleistungsunternehmen erfolgreich zu führen, habe ich in den letzten 13 Jahren bei den weiblichen Bewerberinnen gefunden.”  (…)   

Dass Wirtschaft weiblicher werden sollte, ist Allgemeingut. [originalHervorhebung] (…)Die 2007 von McKinsey vorgelegte Studie “Women Matter” kommt zu dem Ergebnis, dass Frauen wegen ihres Führungsstils erheblich zum Unternehmenserfolg beitragen.“ [originalHervorhebung]

 

SEX Stundentag

Sex-Stunden Arbeitstag” TEIL 1

Susann Roge

Gesundheitscoach bei Roge Coaching
Susann Roge ist Inhaberin und Autorin bei Roge-Coaching. Sie ist Gesundheits- und Mentaltrainerin sowie ausgebildete Dipl.-Ingenieurin.

Wie kann Arbeit und Privates besser ineinanderfließen?

Anhand eines Beispiels Sechs-Stunden-Arbeitstag “Ich träume von einer Revolution” [original Hervorhebung] aus Schweden möchte ich die Fragestellung verdeutlichen (nach meiner kurzen Einleitung).Wir können alle nicht leugnen, dass unser Privatleben unser Arbeitsleben beeinflusst. Wenn wir Kinder haben, wissen Sie, was ich meine. Andererseitskönnten unsere Eltern auch zu Pflegefällen werden. Der demographische Wandel zieht das mit sich, dasimmer mehr junge Menschen ihre Eltern pflegen müssen. Und dies ist eine Zusatzherausforderung für uns Menschen. Viele andere Situationen beeinflussen uns in unserer Psyche und unsererkörperlichenVerfassung. Auchein tragischer Schicksalsschlag in der Familie oder Freundeskreis kann unssehr in Mitleidenschaft ziehen; oder auchdie zunehmenden Katastrophen in der Welt. Es ist beängstigend und fordert uns alle heraus. Ebenso können wir kaum der enormen Informationsflut entfliehen.Überall existieren Fernseher, Smartphone und Tabletts, so dass wir überall Informationen bekommen und erreichbar sind.

Nehmen wir doch zum Beispiel eine normale Frau, die ein oder zwei Kinder hat. In der heutigen Zeit arbeitet sie und managt zusätzlich Haushalt und Kinder. Leider gibt es in Deutschland auch immermehr Alleinerziehende, auf denen potenzierte Arbeit und Verantwortung lastet.Die Selbstständigen haben ebenfalls ein sehr hohes Risiko für Überarbeitung, denn sie unterliegen dem hohen Druck Aufträge zu bekommen. Oft wird man auch in Verhältnisse gedrückt, die man eigentlich nicht wollte, um den Auftrag überhaupt zu bekommen. Z.B. weniger Geld oder mehr Arbeit sind hier die Kriterien, denen man ausgeliefert ist.Ich kenne dies aus eigener Erfahrung.  Ein schönes und interessantes Beispiel für Work Life Balance ist das folgende Arbeitsmodell aus Schweden. Hier wurde die Arbeitszeit von 8 auf 6 Stunden am Tag reduziert,ohne die Gehälter zu kürzen. Erstaunlich sind die guten Ergebnisse. Seit der Pilotphase wird das Modell in vielen Unternehmen ausprobiert und das mit wachsendem Erfolg, die Schlagzeilen machen. Eine Variante, die auch in Deutschland, Europa und in der Welt eingeführt werden sollte.

Beispiel Sechs – Stunden – Arbeitstag aus Schweden

„Sechs-Stunden-Arbeitstag “Ich träume von einer Revolution” [original Hervorhebung]  von Niels Reise, Stockholm, Weniger Arbeit, dafür mehr Erfolg, Wachstum und gesunde Mitarbeiter![Meine Ergänzung]

Zwei Stunden weniger Arbeit am Tag bei vollem Lohnausgleich – das praktizieren Firmen in Schweden und Norwegen. Jetzt soll das Modell in einem Pilotprojekt in Göteborg sogar für städtische Angestellte eingeführt werden. [original Hervorhebung]

Haben Sie Lust auf weniger Arbeit und mehr Freizeit? Und wie fänden Sie es, wenn Sie dafür trotzdem genauso viel verdienen würden wie jetzt? Das Modell klingt nach dem Arbeitnehmerparadies – ist aber keine Utopie. Der einzige Haken: Sie müssten dafür nach Schweden auswandern. Dort wird bereits so gearbeitet, etwa im Team von Martin Banck. Der große Autohändler aus Göteborg, bei dem er als Service-Chef beschäftigt ist, verkürzte vor elf Jahren die Arbeitszeiten der Angestellten – von acht Stunden täglich auf nur noch sechs. Mangelnde Kundenzufriedenheit hatte das Unternehmen auf die Idee gebracht. Viele Mitarbeiter schienen von dem harten Job erschöpft, der Krankenstand war hoch.[original Hervorhebung]”Wir erhoffen uns von einem kürzeren Arbeitstag, dass unser Personal länger in seinem Beruf tätig bleiben kann – schwere körperliche Arbeit zehrt ja schließlich am Körper”, sagt Banck. Und tatsächlich: Seit Einführung der neuen Arbeitszeitregeln lief es besser. “Die Kurzzeitkrankschreibungen sind merklich zurückgegangen”, so Banck. [original Hervorhebung] 

Auch die Großmolkerei Tine arbeitet so. Das Unternehmen liegt nicht weit von Göteborg, im norwegischen Heimdal. Hier haben Unternehmen und Gewerkschaften gemeinsam im Jahr 2007 ein Projekt für verkürzte Arbeitszeiten gestartet – bei gleichbleibendem Lohn. [original Hervorhebung]Die Hoffnung, die Meiereichef Henning Martinsen mit dem Projekt verband, klang zu Beginn naiv bis dreist: Die Angestellten sollten in sechs Stunden ebenso viel produzieren, wie sie bisher in siebeneinhalb Stunden geschafft hatten. Das Ergebnis, das Martinsen nach sechs Jahren präsentierte, überrascht jedoch: “Die Effektivität stieg nicht um die 20 Prozent, die zum Ausgleich nötig gewesen wären, sondern sogar um 50 Prozent.“ [original Hervorhebung]

Und genau wie beim Göteborger Autogroßhändler sank der Krankenstand [original Hervorhebung]:”Im Ausgangsjahr 2007 lagen wir bei elf Prozent, vier Jahre später bei 6,2. Das ist äußerst niedrig für einen Arbeitsplatz wie unsere Kühllagerhalle.” Das Modell soll in Schwedens zweitgrößter Stadt Göteborg auf kommunaler Ebene eingeführt werden. “Wir wollen, dass Göteborg dem Rest Schwedens einen Fingerzeig darauf gibt, dass man den Arbeitstag auf sechs Stunden verkürzen kann”, sagt der Göteborger Kommunalpolitiker Mats Pilhem. Seine Partei, die linke Vänsterpartei, ist Teil der rot-grünen Koalition, die derzeit in Göteborg regiert. Das Thema Sechs-Stunden-Tag steht bereits seit 2012 im Parteiprogramm – jetzt, vor den Kommunalwahlen im Herbst, macht die Vänsterpartei damit Wahlkampf.  Pilhem und seine Koalitionäre beabsichtigen, an einem kommunalen Arbeitsplatz einen mindestens einjährigen Versuch durchzuführen.

 “Ein Altersheim könnte ein geeigneter Ort sein”, sagt Pilhem. Er hoffe, dass ein sechsstündiger Arbeitstag zu einer angemesseneren Arbeitsverteilung in Berufen führen könne, die sehr anstrengend sind. “Das ist die beste Methode, um herauszufinden, mit welchen Vorteilen und eventuellen Nachteilen wir rechnen müssen.” Oppositionspolitiker wie die liberale Helene Odenjung halten Pilhems Plan für Populismus: “Gerade im Pflegesektor brauchen wir jede Hand. Da kann man doch nicht die Angestellten bei gleichem Lohn einfach früher nach Hause gehen lassen.”

“Wir wollen den Sex-Stunden-Arbeitstag!“ [original Hervorhebung]Vor knapp hundert Jahren hatte ein jahrzehntelanger Arbeitskampf in Schweden mit einem Erfolg der Gewerkschaften geendet. Seitdem gilt in der modernen Arbeitswelt ein ehernes Gesetz: der Acht-Stunden-Tag. Anfang der siebziger Jahre kam die Fünf-Tage-Woche hinzu. Seitdem ist nicht viel passiert. Nun bewegt sich wieder etwas. Neben eventuellen Produktivitätsgewinnen und Krankmeldungsstatistiken hat der Göteborger Vorstoß auch eine lebhafte Debatte über Arbeits- und Lebensqualität in schwedischen Medien in Gang gesetzt, die in einem Leitartikel des Stockholmer Massenblattes “Aftonbladet” zum Sechs-Stunden-Tag gipfelte. “Wir wollen Sex, wir wollen den Sex-Stunden-Arbeitstag!“ titelte der Autor Fredrik Virtanen effekthascherisch – die Zahl sechs wird auf Schwedisch genau wie das Wort Sex buchstabiert. “Ich träume von einer Revolution”, schreibt Virtanen, “ich träume von einem Schweden, das sich wieder an die Spitze der Entwicklung setzt und modernistisch und gut wird. Eine nachdenkliche Gesellschaft, in der die Freizeitlinie die Arbeitslinie besiegt.” Und, fügt er hinzu: “Ein radikaler Neustart.”Aber so einfach ist es nicht: Kommunalpolitiker Mats Pilhem muss sich trotz aller Träume auf den Boden der Göteborger Stadtfinanzen holen und die Frage gefallen lassen, wer das alles bezahlen soll. Denn der Gewinn aus dem verringerten Krankenstand käme vor allem der staatlichen Krankenversicherung zugute – die Kommunen müssten zunächst draufzahlen, weil sie zum Ausgleich für verkürzte Schichten im Altersheim mehr Personal einstellen müssten. Pilhem hofft, dass die Versicherung ihre Gewinne zur Finanzierung des Modells zur Verfügung stellt. “Wir hoffen, dass die staatliche Krankenversicherung die nötigen Mittel überweisen kann.” Schließlich würde man beim Krankengeld ja sparen.

Das neue Arbeitszeitmodell hat sich bereits bis in andere Regionen Schwedens herumgesprochen. Auch im sozialdemokratisch regierten Umeå im hohen Norden des Landes will man im Falle eines Wahlerfolgs kommunale Arbeitsplätze probeweise auf sechs Stunden täglich reduzieren. Das Argument ist auch hier der niedrigere Krankenstand.“ [1]

 

Wie beeinflusst unser privates Glück unsere Arbeit

In diesem Bericht wird ersichtlich, dass mehr Zeit für Familie und Freizeit sich positiv auf unsere Arbeit auswirkt. Und wenn wir ehrlich zu uns sind, kennen wir das doch alle. Was passiert, wenn wir glücklich sind oder etwas Schönes erlebt haben. Wir freuen uns im Inneren, lächeln und haben das Gefühl von Kraft und Zuversicht.

Auszug aus www.perwiss.de

„Privatleben und Arbeit – Wie halte ich die Waage zwischen diesen beiden Lebensbereichen? Diese Frage stellt sich nicht nur für jede/n Arbeitnehmer/in. Mittlerweile besitzt das Thema Work-Life-Balance auch für die Personalarbeit in Unternehmen eine enorme Bedeutung.

Befinden sich Mitarbeiter/innen in einer unausgewogenen Lebenssituation, überträgt sich dies auf die erbrachte Leistung während der Arbeit, sodass das Unternehmen ebenfalls unter diesen Problemen leidet. Hier gilt es, präventiv zu handeln, indem beispielsweise Kurse zum Selbstmanagement, sportlichen Ausgleich und autogenen Training zur Stressbewältigung und -vermeidung angeboten werden.“

(…) Was bedeutet Work-Life-Balance? [original Hervorhebung]

Vermutlich würden viele diese Frage mit Schlagworten wie Gleichgewicht oder Ausgewogenheit von Privatleben und Arbeit beantworten. Jedoch werden diese Antworten dem komplexen Gedanken, der hinter Work-Life-Balance steht, kaum gerecht. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend definiert den Begriff folgendermaßen:

„Work-Life-Balance bedeutet eine neue, intelligente Verzahnung von Arbeits- und Privatleben vor dem Hintergrund einer veränderten und sich dynamisch verändernden Arbeits- und Lebenswelt. Betriebliche Work-Life-Balance-Maßnahmen zielen darauf ab, erfolgreiche Berufsbiografien unter Rücksichtnahme auf private, soziale, kulturelle und gesundheitliche Erfordernisse zu ermöglichen.“ [original Hervorhebung]

Dieser Definition zufolge geht es im Konzept der Work-Life-Balance im Kern darum, Raum für die verschiedenen und sich stets verändernden Anforderungen einer erfüllenden Lebensführung zu schaffen und zu erhalten. (…] Personalwissen www.perwiss.de, Unter Menü: Themen; Gesundheitsmanagement; Work-Life- Balance; dann Unterordner/Link * Bedeutung von Work-Life-Balance

Strategisch denken und den Nutzen sehen [original Hervorhebung]      Aus dem Leitfaden für die Praxis „Führungskräfte und Familie, Wie Unternehmen Work Life Balance fördern können[2], 16.05.2008  Auszug von Seite 11:

„Die Vereinbarkeit von beruflichen Anforderungen und Familienpflichten für Führungskräfte lässt sich nicht isoliert behandeln, sondern berührt zentrale Unternehmensthemen und versieht diese mit neuen Facetten. Konflikte zwischen persönlichen und beruflichen Prioritäten können ein Katalysator sein, um Ineffizienzen in den Unternehmen zu identifizieren. Schwachstellen werden sichtbarer und damit veränderbar. Angesprochen werden.

  • das Thema der effizienten und ergebnisorientierten Arbeitsorganisation [original Hervorhebung]und das Handling von Teilzeitarbeit,
  • die Bestimmung zeitgemäßer Führungsanforderungen und – kompetenzen [original Hervorhebung]und
  • die Förderung von Eigenverantwortung, Kommunikation und fairen Aushandlungsprozessen in den Teams. [original Hervorhebung]

Work-Life-Balance ist für Unternehmen keine soziale Zugabe für Gut-Wetter-Zeiten, sondern sie hilft, Produktivitätspotenziale[original Hervorhebung]zu erschließen.“ (…)

Auszug von Seite 12: „Eng verbunden mit den beschriebenen Modernisierungs-prozessen sind Veränderungen im Familien- und Privatleben [original Hervorhebung]der Menschen. Junge, hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen sich eine Loslösung von traditionellen Normen auch jenseits ihres Berufslebens: Die größere Flexibilität im Berufsleben geht einher mit dem Wunsch nach größeren Dispositionsspielräumen, um privaten und familiären Bindungen besser gerecht werden zu können. Der Trend zu einer Stärkung der Entscheidungsbefugnisse von Arbeitsteams in Unternehmen wird begleitet von dem Wunsch, auch im Privatleben die „Teamarbeit“ zu stärken: Junge Väter wünschen sich mehr Zeit für ihre Kinder und junge Mütter wollen weiterhin berufstätig sein. Auch die Nutzung neuer Technologien für die bessere Vereinbarkeit von Karriere und Privatleben (z. B. durch Telearbeit) ist ein häufig geäußertes Anliegen von Führungskräften mit Familienverantwortung. (…)

Work-Life-Balance ist für kleine und mittlere Unternehmen ein besonders wichtiges Thema, da sie damit ihre Attraktivität als Arbeitgeber [original Hervorhebung]steigern und Wettbewerbsanachteile, zum Beispiel bei Löhnen und Gehältern oder bei Aufstiegsmöglichkeiten, ausgleichen können. Vor allem Unternehmen aus der New Economy, die für ihre flexiblen Formen der Arbeitsorganisation bekannt sind, haben diese Vorteile erkannt und werben damit. In den eher traditionellen Familienbetrieben des Mittelstandes wird Familienorientierung zwar oftmals mit großer Selbstverständlichkeit im Arbeitsleben praktiziert, aber es fehlt häufig noch an Bewusstsein, diesen Vorteil auch in der Öffentlichkeit darzustellen und zu vermarkten.“ (…)

Auszug von Seite 15 + 16    „Die Prinzipien ganzheitlicher Führung: [original Hervorhebung]

Wie neuere Studien aus den USA belegen, zeichnen sich erfolgreiche Führungs-kräfte dadurch aus, dass sie ein Konzept der ganzheitlichen Führung, des Total Leadership, praktizieren: Sie nehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als ganzheitliche Persönlichkeiten wahr – d.h. auch mit ihren privaten und familiären Interessen – und steigern dadurch den Erfolg des Unternehmens.

Bei „ganzheitlicher Führung“ sind folgende Prinzipien zu beachten: [meine Hervorhebung]

  • Verschaffen Sie sich aktiv Klarheit über betriebliche und privatePrioritäten im Team. [original Hervorhebung](…)
  • Fordern und fördern Sie jede Mitarbeiterin/jeden Mitarbeiter als „ganze Person“ [original Hervorhebung](…)
  • Fördern Sie eine Teamkultur[original Hervorhebung](…)
  • Experimentieren Sie kontinuierlich mit der Art und Weise, wie Arbeit im Team erledigt wird[original Hervorhebung](…)
  • Fördern Sie die Ergebnisorientierung im Team [original Hervorhebung](…)
  • Streben Sie für Ihr Arbeitsteam/Ihre Abteilung größtmögliche Flexibilität an[original Hervorhebung](…)
  • Fördern Sie die breite Streuung von Qualifikationen im Team und unterstützen Sie das Spezialistentum nur dort, wo es unbedingt notwendig ist.[original Hervorhebung](…)
  • Fördern Sie eine flexible, aber verlässliche Arbeitsplanung. [original Hervorhebung](…)

Doch dies allein reicht nicht aus, um einen nachhaltigen Effekt für die gesamte Organisation zu erzielen. Seit Ende der 90er Jahre registriert eine wachsende Anzahl von Managern und Managerinnen, dass bisherige Maßnahmen an ihre Grenzen stoßen, weil das wichtigste Prinzip ganzheitlicher Führung nicht beachtet wird: Führungskräfte, die ganzheitlich führen, reflektieren auch ihren eigenen Umgang mit der Arbeitszeit und mit der Zeit für Familie und Privatinteressen.Sie stehen zu ihrem Privat- und Familienleben, machen es zum Thema und werden dabei vom Top-Management unterstützt. Denn wie sollen Führungskräfte, die tradierte zeitorientierte Arbeitsorganisation in eine ergebnisorientierte Zeitorganisation überführen, wenn sie selbst keine Erfahrungen mit flexibleren Arbeitsformen besitzen? Hier gilt, wie in allen anderen Bereichen auch, dass die Akzeptanz und Durchsetzungsfähigkeit einer innovativen Maßnahme von der Vorbildfunktion und von dem eigenen praktischen Erfahrungswissen der Vorgesetzten abhängt.

 

Teil 2 zum Thema Teilzeitarbeit im nächsten Block

[1]Bericht Karriere Spiegel online, 25.04.2014

[2]vgl. www.bmfsfjservice.bund.de

Ausgebrannte Gesellschaft – Was tun?

Susann Roge

Gesundheitscoach bei Roge Coaching
Susann Roge ist Inhaberin und Autorin bei Roge-Coaching. Sie ist Gesundheits- und Mentaltrainerin sowie ausgebildete Dipl.-Ingenieurin.

Wie fördern wir gesunde Unternehmen? 

Als diplomierte Gestalterin habe ich lange in kreativen und entscheidenden Positionen gearbeitet und den hohen Leistungsdruck gespürt, der auf mir lastete. Gerade Führungskräfte und Arbeitsnehmer, die viel entscheiden müssen, zählen zu  den Menschen, die besonders gefährdet für Stress- und Suchterkrankungen sind. Der Druck führt schnell in eine Art Spirale, der man nicht so leicht entfliehen kann. Es sind oft mental starke und kognitive Menschen. Was ist das für ein Druck, dem sie dort ausgesetzt sind? Durch den rasanten Wandel der Informationstechnologie, dem Konkurrenzkampf und dem privaten Druck, hat sich unsere Arbeitswelt total verändert.

Zeit- oder Termindruck ist ein wichtiger Faktor für Suchterkrankungen und Burn Out. Alles muss heute schnell gehen und schon am besten gestern erledigt worden sein. So machen immer mehr Menschen Überstunden und werden dadurch in einen Sog des Workaholics gezogen. Manche Menschen vergessen dabei, ihre Pause zu nehmen oder gar zu Essen. Oft wird „Im Vorbeigehen“ gegessen, beim Imbiss, an der Tankstelle oder einfach einen „gesunden Bioschokoriegel“ zwischendurch. Es muss alles schnell gehen, damit man weiter arbeiten kann. Bloß keine Zeit verlieren. Abends nimmt man/frau sich noch Arbeit mit nach Hause, damit man mal „in Ruhe“ seine Büroarbeiten erledigen kann. Wettbewerbe und harten Konkurrenzkampf kenne ich aus all meinen Tätigkeiten. In einigen Branchen, insbesondere beim Film, kommt es häufiger vor, dass man/frau noch ein bis zwei weitere Arbeitsbereiche indirekt übernimmt, die nicht im Vertrag stehen.

Totale Überforderung.  Das ist kein ein positives Vorleben für Mitarbeiter und unsere Kinder. Studien besagen immer häufiger, dass sogar Kinder im Schulalltag unter Stresskrankheiten leiden. Privates und Arbeit verschmelzen auch häufiger miteinander als man dachte. Wie soll ein Unternehmen gesund geführt werden, wenn die Führungskräfte hetzen, sich kaum Pausen gönnen und mit ihren Erkrankungen zur Arbeit kommen. Laut Statistiken der iga (Initiative Gesundheit und Arbeit) nehmen Führungskräfte ihren Krankenstand mit. Doch es gibt auch positive Studien. Vielen Unternehmern wird bewusst, dass sie umdenken müssen.  Wenn sich oben nichts ändert, wird auch nichts in Punkto Gesundheit passieren. Auch Kranken- und Rentenversicherungen melden, dass die Krankenstände und Frühberentungen durch psychische Belastungen in den letzten Jahren immens gestiegen sind.

Ein Unternehmen muss ca. 200 – 500 € pro Tag für einen kranken Arbeitnehmer zahlen. Da wir leider mehr in Zahlen denken, entsteht dadurch jetzt erst eine Bewegung im Handeln, da die Wirtschaft bedroht ist. Doch einige moderne Unternehmen handeln hier zum Glück immer stärker pro Mensch. Dieses Umdenken habe ich zum Thema meiner Abschlussarbeit gewählt. Durch die Folgen des Wandels der Wirtschaft, der Globalisierung und des demographischen Wandels sind wir aufgefordert ein Umdenken in den Unternehmen, in die Gesundheitspolitik und in jeden von uns, anzuregen! Ich möchte die Menschen in diesen Phasen unterstützen und mit den Methoden als Business Health Coach zur Seite stehen.

Warum verlassen manche Menschen ihre Arbeitsstellen und suchen sich gesunde Unternehmen, in denen anders gehandelt und geführt wird? Durch Fluktuation verlieren Unternehmen wertvolle und eingearbeitete Arbeitskräfte. Somit wird Gesundheitsförderung zum Marketing. Dies ist meines Erachtens eine Chance für die Gesundheit der Menschen geworden.  Ich selber habe ein humanistisches Gedankengut.  Ich habe schon in meiner Kindheit erfahren, dass Ruhe, gute Ernährung, Bewegung und Natur den Menschen unterstützen. Ebenso wichtig ist unsere geistige Einstellung zu den Dingen.

Meine philosophische Einstellung hat mich dem Buddhismus geöffnet. Seit dem lebe ich mit diesem Gedankengut. Durch die buddhistischen Methoden der anderen Sichtweisen auf das Leben, habe ich viel Kraft gewonnen. So konnte ich auch in schweren Zeiten mit Zuversicht den Herausforderungen des Lebens begegnen. Als alleinerziehende Mutter eines 16 jährigen Sohnes, ohne Partner an der Seite, habe ich zwischen Beruf und Privatem, zwischen Ernährerin und mütterlicher Fürsorge immer alleine dagestanden. Die Großeltern oder meine Geschwister konnten mich zeitlich kaum unterstützen. Und in genau dieser Lebenssituation befinden sich viele Menschen. Das ist eine neue Herausforderung für Viele geworden. Es gibt kaum noch Großfamilien, stattdessen viele alleinstehende Eltern und eine Menge kaputte Beziehungen, die meist ihren Kindern in deren Entwicklung schaden.

Mit meiner Weiterbildung zum Business Health Coach, Mentaltrainerin und psychischer Beraterin habe ich das Werkzeug erlernt, um Gesunde Unternehmen zu fördern. Wir suchen gemeinsam nach neuen Arbeitsstrukturen, um eine bessere und gesündere Arbeitskultur in ihrem Unternehmen entstehen zu lassen. Viele „Stresssituationen“ entstehen durch fehlende Kommunikation und Missverständnisse. Die daraus resultierenden Konflikte können ohne Unterstützung schwer gelöst werden. Folglich kommt es zu weiterem Stress, Konflikten und Verhaltensmustern. Coaching & Kommunikationstraining sehe ich als einen sehr wichtigen Bestandteil der Gesundheitsförderung, eine Prävention für ein gesundes Miteinander im Beruf sowie im Privaten.  Meine vorherigen Ausbildungen kann ich integrieren, da Architektur (Raum, Licht und Akustik) ein Teil des BGM ist. Als BHC und Mentaltrainerin möchte ich die Menschen unterstützen, ihre Wahrnehmungen wieder zu sensibilisieren. Raum, Mensch und Bewegung sind unsere stetigen Begleiter und beeinflussen uns jede Sekunde, oft auch ganz im Unterbewusstsein. „Bewusstwerden” im Hier und Jetzt“ ist einer meiner Ansätze. Achtsamkeit steht in meinen Trainings, Workshop und Seminare ganz oben. In allen Coaching Settings baue ich Atem und Entspannungsmethoden mit ein.

Gesunde Unternehmen können entstehen, wenn wir alle handeln und mitmachen. Es ist nie zu spät, fangen wir an. Im Mai gibt es ein Informationsabend zu dem Thema  “Gesunde Unternehmen”. 

Für Informationen dazu können Sie mich gerne kontaktieren und ich sende Ihnen eine Einladung und weitere Infos zum z.B. Veranstaltungsort, genaues Datum und Uhrzeit.

Wahrnehmen lernen

Susann Roge

Gesundheitscoach bei Roge Coaching
Susann Roge ist Inhaberin und Autorin bei Roge-Coaching. Sie ist Gesundheits- und Mentaltrainerin sowie ausgebildete Dipl.-Ingenieurin.

Wahrnehmen lernen – Gewahrsein im Hier und Jetzt

In einem Kurs möchte ich Ihnen/Euch die Vielfalt von Mediation aufzeigen und was Mediation für unseren Alltag bedeutet. Es geht ums Wahrnehmen lernen.

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In der heutigen Zeit, wo wir stetigen neuen und vielen Reizen ausgeliefert sind, benötigen wir Methoden, um uns wieder auf unsere Wahrnehmung zu besinnen. Durch langjährige Erfahrung in Meditation und meine zertifizierte Ausbildung als Mentaltrainerin und Business Health Coach kann ich Menschen einen Einblick in die positive Auswirkung von Meditation vermitteln.

Besonders für Menschen in Berufen, die selber viel Beraten ist Eigenhygiene und Eigenverantwortung für unsere geistige Gesundheit wichtig. Ebenfalls ist es wichtig für Führungskräfte, Lehrer, Polizisten und Feuerwehrleute Verantwortung für ihre Gesundheit aufzubringen. Mit Meditationstechniken erlangen wir einen Abstand zu Erlebnissen und fördern eine andere Sichtweise zu negativen Einflüssen in unserem so manchmal harten Berufsalltag. Wahrnehmen was uns stört, wahrnehmen was wir jetzt benötigen, um wieder zur Ruhe und in unsere Balance zu kommen. Jeder von uns ist einzigartig, finden Sie ihre persönliche Methode. 

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In diesem Kurs über 3 Monate mit 10 Terminen wird Ihnen eine Möglichkeit geboten, Ihre Eigenverantwortung für Ihre geistige Gesundheit und Ihre Work-Life-Balance zu pflegen. In dem Kurs erlernen Sie Methoden der Achtsamkeit. Über eine Vielzahl von Meditationen ist für jeden etwas dabei. Es geht um Wahrnehmen und das Erleben im Hier und Jetzt. Durch Üben in Achtsamkeit finden Sie eine Balance und erlernen, wie Ihr Geist funktioniert. Wahrnehmen lernen ist ganz einfach. Ich stehe an Ihrer Seite und finde Ihre Art und Weise zur Ruhe zu kommen.

Wenn Sie Gewahr werden im Hier und Jetzt werden so manche Ereignisse Sie nicht mehr so leicht aus der Fassung bringen.

Sie entwickeln eine Flexibilität und neue Sichtweisen auf die Geschehnisse.

 

Termine, Preis und Ort unter:

Mein Angebot – Resilienz – Next Resilienz Kurs über 3 Monate

 

Ich freue mich auf Sie!

Herzlich Susann U.K. Roge

Roge Coaching Mindfulness

Entschleunigung & Selbstakzeptanz

Susann Roge

Gesundheitscoach bei Roge Coaching
Susann Roge ist Inhaberin und Autorin bei Roge-Coaching. Sie ist Gesundheits- und Mentaltrainerin sowie ausgebildete Dipl.-Ingenieurin.

Es gibt viele Herausforderungen in der Arbeitswelt und im Privaten. Wir sind immens Informationen und Reizen ausgesetzt. Wir leben in einer globalen informationsreichen Gesellschaft und Wirtschaft. Deshalb mein Angebot zum Thema Gesundheit im Beruf und Privaten: Entschleunigung und Mut zum ICH!

Themen wie: Prävention und Stressbewältigung sind heutzutage große Themen in der Gesundheitsfrage. Die Arbeitswelt befindet sich in einer Phase tiefgreifenden Wandels. Wir können uns dabei beteiligen, indem wir Eigenverantwortung übernehmen.

Ihr persönlicher Erfolg im Beruf und im Privaten hängt besonders von Ihnen ab. Nehmen Sie ihre Gesundheit in die Hand und fragen ebenfalls bei ihrem Arbeitergebern nach, wie er sie finanziell dabei unterstützt. Laut Paragraph §§ 20 und 20b des Fünften Buches Sozialgesetzbuch kann ein Unternehmen 500 Euro im Kalenderjahr pro Mitarbeiter steuerfrei absetzen seit dem 1.1.2008.

Entschleunigung und Selbstakzeptanz sind meine Spezialgebiete. Stressbewältigung und Entspannung tragen in den Unternehmen zu einer verbesserten Arbeitszufriedenheit und zu einem geringeren Krankenstand bei. Dies ist wissenschaftlich nachgewiesen und die betriebliche Gesundheitsförderung wird in vielen Unternehmen als Marketing genutzt.

Sprechen Sie mich an und wir schauen gemeinsam nach möglichen Modellen.

Veränderungen in der Zeitwahrnehmung und in der Achtsamkeit zu uns Selbst.

  • eine Investition in die Zukunft

Gesundheit & Förderung

Susann U.K. Roge

Gesundheitscoach bei Roge Coaching
Susann Roge ist Inhaberin und Autorin bei Roge-Coaching. Sie ist Gesundheits- und Mentaltrainerin sowie ausgebildete Dipl.-Ingenieurin.

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Definition [aus dem Betriebl. Gesundheitsmanagement, Autor: Bernhard Badura]

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist eine umfassende Handlungsstrategie auf den Ebenen Mensch – Organisation – Arbeit. Sie wird auf mehreren Analyse- und Gestaltungsebenen behandelt. Strategisch und methodisch zielt Sie darauf ab, Gesundheitsressourcen im Unternehmen aufzubauen. Relevant ist hierbei aus methodischer Hinsicht, die Anwendung wesentlicher Prinzipien der Gesundheitsförderung – wie u.a. das Prinzip der Salutogenese[1] von Aaron Antonovsky (1923–1994), der israelisch-amerikanische Medizinsoziologe – auf das Gestaltungsfeld “Betrieb”. Im europäischen Raum spielt definitorisch und gesundheitspolitisch die Luxemburger Deklaration[2] (2007) eine wesentliche Rolle. Im Themenkreis der Vereinbarkeit von Privatleben, Familie und Beruf und Work-Life-Balance ist die betriebliche Gesundheitsförderung von wachsender Bedeutung.

Was bewirkt Stress?

Susann U.K. Roge

Gesundheitscoach bei Roge Coaching
Susann Roge ist Inhaberin und Autorin bei Roge-Coaching. Sie ist Gesundheits- und Mentaltrainerin sowie ausgebildete Dipl.-Ingenieurin.

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Problem in der heutigen Gesellschaft: hoher Termin- und  der allgemeine Leistungsdruck, der in vielen Unternehmen vorherrscht.

Erhöhter Stress ist gesundheitsschädlich. Dazu eine kurze Erklärung zur Funktion unseres Gehirns und unseren Funktionsabläufen des Körpers. Normaler Stress und auch Angst sind in geringem Maß wichtig für unsere nervalen und hormonellen Steuerungsmechanismen. Es ist ein ganz archaisches Verhalten. Es steuert unser Grundverhalten. Einfach gesagt steuert es unser Prinzip der Kampf- und Fluchtreaktion, um uns vor Gefahren zu schützen. Im übertragenden Sinne sind geringer Stress und mentale Beanspruchungen der Motor für die Optimierung genetisch gesteuerter Verhaltensprogramme.

Entspannungsmethoden

Susann U.K. Roge

Gesundheitscoach bei Roge Coaching
Susann Roge ist Inhaberin und Autorin bei Roge-Coaching. Sie ist Gesundheits- und Mentaltrainerin sowie ausgebildete Dipl.-Ingenieurin.

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Wir leben in einer vielschichtigen und rasend schnellen Welt. Das Wort „Stress“ ist allgegenwärtig. Und „Stress“ ist in unserem Leben notwendig. Laut Hans Selye, Vater der Stressforschung, ist dies “Die Würze des Lebens“. Ebenfalls ist Angst ein natürliches, schützendes und notwendiges Gefühl. Denn die Angst hat uns schon seit 100.000 Jahren vor den Säbelzahntigern und anderen Gefahren geschützt, wenn wir uns im Gebüsch versteckt haben. Wir stammen sogar von diesen ängstlichen Wesen ab, evolutionistisch gesehen. Unser Gehirn hat noch viele Anteile der Urzeiten im „Hypothalamus“ (Kernzentrum unseres Gehirnes).