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Happy Recruiting – anstelle von Burn OUT oder Hektik

Susann Roge

Gesundheitscoach bei Roge Coaching
Susann Roge ist Inhaberin und Autorin bei Roge-Coaching. Sie ist Gesundheits- und Mentaltrainerin sowie ausgebildete Dipl.-Ingenieurin.

Immer mehr Herausforderungen kommen auf uns zu. Doch Sie wollen Freude und Leichtigkeit in und bei Ihrer Arbeit. Geht das heute überhaupt? Auf jeden Fall! Gehen Sie mit der Zeit und digitalisieren Sie Ihr Unternehmen. Heute geht es um E-Recruiting.

Für kleine und mittelständische Unternehmen wird es zunehmend schwieriger gute Fachkräfte zu finden und danach noch zu binden. Gehen wir ein Schritt nach dem anderen und atmen vorerst mal tief durch. Geht doch gleich viel besser. 1 bis 2 Minuten reichen, um ein Hektikfasten zu starten. Mehr zu Hektikfasten und Achtsamkeit bei Roge-Coaching.

Schnupper Abend

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Personal Training

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Wir werden das gestresste Volk genannt, doch muss das sein? – NEIN-

Wir haben das Knowhow und das Know Why!

HOW = E-Recruiting & WHY= Freude und Leichtigkeit bei der Arbeit und Zeit für die Familie

Ein typischer Tag in einem mittelständischen Büro: Es klingeln die Telefone, E-Mails kommen herein und die Smartphones der Kollegen machen stetig ding… ding…. Vielleicht auch das Ihre? Und dann noch das Tagesgeschäft. Wie wollen Sie das alles schaffen? Sie sollen oder wollen Mitarbeiter finden und kommen nicht weiter?

Nun der einfache bequeme Weg, wie Sie jetzt agieren können!

Schritt 1: Machen Sie sich einen Tee, atmen Sie erst einmal wieder tief durch, achten Sie darauf, wie Ihr Atem an der Nasenspitze kommt und geht. Sie atmen ein und aus!  Gut gemacht 🙂

Schritt 2: Haben Sie schon mal was von Connectoor und Happy Recruiting gehört? – NOCH NICHT? – Dann jetzt. Connectoor ist eine E-Recruiting Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Mit dieser Software können sie schneller, leichter und günstiger Fachkräfte gewinnen.

Kleine und mittelständische Unternehmen sind derzeit noch mehr gefordert durch die verschärften Bedingungen der Datenschutzgrundverordnung. Sie sagen sich: „Alle Bewerbungen, die ich damals bekommen habe, müssen nun DSGVO konform behandelt werden.“

Benutzen Sie noch PDF Ausschreibungen auf Ihrer Webseite in dem Karriere- oder Jobbereich? Heißt ihre Email Adresse dabei bewerbung@… und nutzen Sie dabei den Namen der/des Personalverantwortlichen?

Ja? Und schicken Sie die Mails der BewerberInnen, die zu unter dieser Mailadresse kommen, anschließend zu Kollegen, die sich den Bewerber ebenfalls noch anschauen sollen und mitentscheiden? Ja?

Das ist heute eine riesige Herausforderung, der Sie sich mit viel Aufwand, personellen Ressourcen und externen Beratern stellen müssen.

Sie machen wahrscheinlich dafür vielleicht Überstunden oder opfern Ihre Pausen, um das alles zu leisten. Dies gilt als normal, führt aber zu starken Belastungen, Krankheiten und Fehltagen in vielen Unternehmen.

Sie fragen sich: „Wie soll ich diese Daten wieder aussortieren und wie kann ich die Mails anders verarbeiten und effizienter in ein System pflegen? Können Abläufe, die stetig genau gleich ablaufen sollen, nicht besser digitalisiert und prozessoptimiert werden?

Sicher ja! Alle diese Fragen stressen derzeit Personaler und Geschäftsführer der KMU. Wie komme ich an gute Fachkräfte und wie leiste ich dies auch noch Datenschutz konform? Mit diesen Problemen werden sie zunehmend konfrontiert, neben all den anderen Herausforderungen. Zu diesen zählen der stetige Termin-, Leistungs- und Wettbewerbsdruck in fast allen Unternehmen, an denen viele Mitarbeiter erkranken. Einerseits die Personaler, auf der Suche nach den besten Fachkräften und anderseits viele Mitarbeiter, die mehr Arbeit leisten müssen, wenn nicht genügend Mitarbeiter oder Fachkräfte im Unternehmen sind.

Dies ist nur ein kleiner Teil, warum der Krankenstand in viele Unternehmen so hoch ist. Fachkräftemangel ist in aller Munde und auch der Stress mit Termin-, Leistung- und dem Wettbewerbsdruck.

Die Stressfolgen zeigen sich in Krankmeldungen und den Diagnosen: Herzkreislaufbeschwerden, Rückenproblemen und Psychische Belastungen (BURN OUT).  Weiter gehören auch fehlende Wertschätzung, Bewegung, Ernährung, Entspannung und Kommunikation zu den Gesundheitsanforderungen .  Auch Licht-, Akustikanforderungen in Räumen und Arbeitszeitmodelle sollten in vielen Unternehmen neu durchdacht werden, um sich der Zeit und den Anforderungen des Arbeitswandels anzupassen.

Um Ihnen einen Einblick in die Folgen von Stress zu geben, möchte ich auf einen Bericht hinweisen.

Hierzu ein Auszug aus einer Broschüre des Bundesgesundheitsministeriums zur Förderung der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens am Arbeitsplatz: [original Hervorhebung]

„Produktivität, Mobilität, Flexibilität: Die Bedingungen, unter denen Berufstätige heute ihrer Arbeit nachgehen, erfordern eine hohe Anpassungsfähigkeit. Neue Technologien stellen Beschäftigte in immer kürzerer Zeit vor neue Herausforderungen und den Anspruch, ständig verfügbar und erreichbar zu sein. Aus Angst, dabei nicht mithalten zu können, stellen viele ihre Arbeit uneingeschränkt in den Lebensmittelpunkt. Experten nennen das “Entgrenzung”: Erhöhte Eigenverantwortung und die steigende Komplexität der Berufsanforderungen führen dazu, dass die Grenzen zwischen Job und Privatleben verschwimmen. Der Druck nimmt zu, die Selbstbestimmung über das eigene Leben nimmt ab.

Seelische Erkrankungen fordern hohe Kosten

Der Stress, den viele Menschen täglich spüren, führt zu einer starken psychischen Belastung. In der Europäischen Union sind Schätzungen zufolge rund 50 Millionen Menschen von Depressionen, Erschöpfung und Suchterkrankungen betroffen. Gesellschaftlich werden emotionale und seelische Nöte oft tabuisiert und Betroffenen als Schwäche ausgelegt. Diese fühlen sich dadurch unverstanden und ausgegrenzt, was sich negativ auf Präventions- und Heilungsmaßnahmen auswirkt.

Das stellt das Gesundheitssystem vor enorme Herausforderungen. Denn nicht nur die Versorgungskosten zur Behandlung dieser Erkrankungen sind hoch: Insbesondere soziale und wirtschaftliche Verluste, beispielsweise durch eingeschränkte Produktivität am Arbeitsplatz, führen zu einem betriebs- und volkswirtschaftlichen Schaden.

Prävention im Unternehmen zahlt sich aus

Psychische Erkrankungen sind immer häufiger der Grund für Fehlzeiten und den frühzeitigen Einstieg in das Rentenalter. Rund 15 Prozent aller Fehltage gehen auf Erkrankungen der Psyche zurück. Besondere Brisanz erhalten psychische Erkrankungen auch durch ihre Krankheitsdauer, die mit durchschnittlich 36 Tagen dreimal so hoch ist wie bei anderen Erkrankungen mit zwölf Tagen. Dabei sind sämtliche Altersgruppen der Erwerbstätigen betroffen. Deshalb gewinnen Prävention und die Förderung der psychischen Gesundheit als Teil eines nachhaltigen betrieblichen Managements zunehmend an Bedeutung, denn die Gesundheit der Beschäftigten trägt maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen bei.

Doch nicht jeder Betrieb besitzt die finanziellen und personellen Kapazitäten für die betriebliche Gesundheitsförderung. Vor allem kleine und mittelständische Firmen sind auf die Vernetzung mit überbetrieblichen Akteuren angewiesen, die sie dabei unterstützen.“

Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/betriebliche-gesundheitsfoerderung/gesundheit-und-wohlbefinden-am-arbeitsplatz.html

 

Nun zurück zum Fachkräftemangel oder Happy Recruiting und meinem Blogbeitrag

„Happy Recruiting“ – anstelle von Burn OUT oder Hektik

Schritt 2 war: Haben Sie schon mal was von Connectoor und Happy Recruiting gehört? NOCH NICHT? – Dann jetzt. Connectoor ist eine E-Recruiting Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Mit dieser Software können sie schneller, leichter und günstiger Fachkräfte gewinnen.


Auch die Digitalisierung und die Informationsflut führen zu Stress. Darum ist es umso wichtiger die richtige Software zu nutzen. Nutzen Sie das rechtssichere E-Recruiting System Connectoor


Schritt 3: Lassen Sie Ihr Unternehmen mit Beratung und Förderprogramme, sowie betriebliche Gesundheitsförderung unterstützen . Dies wird zunehmend wichtiger und ist ein Marketing Tool für moderne Unternehmen.

Suchen Sie die Unterstützung durch Digitalisierung? Suchen Sie eine Software, die einfach zu bedienen ist und den Unternehmen und den Personalleuten, die sich um das Recruiting kümmern, das richtige Werkzeug an die Hand zu geben?

Ich kenne die Connectoor E-Recruiting Software und möchte diese gerne weiterempfehlen.

Nochmals: herrscht Personalmangel, leidet das Unternehmen. Das betrifft vor allem die Mitarbeiter, die jetzt mehr leisten müssen, weil bestimmte Leute fehlen. Und die Personaler leiden, weil sie schnell Fachkräfte finden müssen auf einem Arbeitsmarkt, wo Fachkräftemangel herrscht, wie schon oben im Artikel erwähnt. Nicht zuletzt leidet der Chef, weil er sich berechtigte Sorgen um das ganze Unternehmen macht. Handeln Sie jetzt rechtzeitig und schnell, um ihr Unternehmen zu stärken und fit für die Zukunft zu machen.

Nutzen Sie Connectoor. Connectoor ist eine einfach zu bedienende und prozessoptimierende E-Recruiting Software, die sich leicht in jede bestehende Webseite integrieren lässt.

Sie bekommen mit der browserbasierten Software eine Karriereseite bei Connectoor, die Sie mit Ihrer Website verbinden. Es gibt vorgefertigte Boards, in den Sie sehr strukturiert und leicht ihre Stellenausschreibungen einpflegen können. Dann können Sie über Connectoor diese Stellen bis zu 60 Prozent günstiger auf Stellenbörsen bewerben. Mit nur einem Klick laden Sie Ihre Stellenausschreibungen auf vielen verschiedenen Stellenbörsen hoch. Es gibt viele Pakete, die auf die unterschiedlichsten Stellen ausgelegt sind. Connectoor hat für alle Stellen das richtige oder passende Paket. Bei Anfragen zu den passenden Stellenpaketen berät Sie das Support-Team des Connectoors gerne. Externe Berater stehen für Sie als Dienstleister zur Verfügung, um eine Analyse für ihr Unternehmen zu machen.

Der Connectoor ist leicht und schnell zu bedienen, so dass Sie genügend Zeit für Ihr Tagesgeschäft haben. Das Bewerbermanagement erleichtert ihre Arbeit. Sie können die Bewerber spielend leicht verwalten und haben sicher Freude daran. Sie können im Connectoor System Bewerber vergleichen, bewerten und mit ihren Kollegen besprechen, welchen Sie für geeignet halten. Dazu ist es noch preisgünstig, wenn Sie bedenken, was Sie für eine Personalvermittlung normalerweise bezahlen oder wenn Sie einzeln auf Stellenbörsen veröffentlichen. Wenn die Bewerber dann durch die angenehme Digitalisierung zu Ihnen kommen, können Sie eine Automatisierung des Recruiting-Prozessen ab der Professional Lizenz dazu buchen. Diese erleichtert die Verwaltung der Bewerbungen effizient. Nichts muss mehr mühsam einzeln und manuell abgearbeitet werden – und Sie behalten den vollen Überblick.

Das moderne und leicht zu bedienende System ist auch für die Bewerber attraktiv. Sie als Unternehmer zeigen durch die Nutzung des Connectoors, dass Sie auf dem neuesten technologischen Stand sind und können auch soziale Netzwerke und Verbands- oder Partnernetzwerke einbinden, um Ihre Suche noch effizienter zu gestalten. Viele Menschen suchen heutzutage auf Facebook & Co einen neuen Job. Mit Connectoor sind Sie…

… up to date und können Ihre Bewerber leicht und sicher auf einem Server, der in Deutschland steht, verwalten.

… Sie können mittels Connectoor mit Kollegen die Bewerber vergleichen und bewerten. Dies geschieht alles über einfache und übersichtliche Masken. Niemand muss mehr E-Mails verschicken, nichts muss heruntergeladen und ausgedruckt werden. Am Ende können sie die Bewerber, die nicht zu Ihnen passen, DSGVO-konform ganz schnell wieder löschen.

Schritt 4: Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie Ihr Happy Recruiting. Sie wollen es jetzt genauer wissen? Kontaktieren Sie mich s.roge@connectoor.expert 

oder gehen Sie erstmal direkt auf die Website von Connectoor

Connectoor Homepage

Lieber sehen als lesen? Dann schauen Sie sich dieses kurze Video an.

Happy Recruiting connectoor

SEX Stundentag

Sex-Stunden Arbeitstag” TEIL 1

Susann Roge

Gesundheitscoach bei Roge Coaching
Susann Roge ist Inhaberin und Autorin bei Roge-Coaching. Sie ist Gesundheits- und Mentaltrainerin sowie ausgebildete Dipl.-Ingenieurin.

Wie kann Arbeit und Privates besser ineinanderfließen?

Anhand eines Beispiels Sechs-Stunden-Arbeitstag “Ich träume von einer Revolution” [original Hervorhebung] aus Schweden möchte ich die Fragestellung verdeutlichen (nach meiner kurzen Einleitung).Wir können alle nicht leugnen, dass unser Privatleben unser Arbeitsleben beeinflusst. Wenn wir Kinder haben, wissen Sie, was ich meine. Andererseitskönnten unsere Eltern auch zu Pflegefällen werden. Der demographische Wandel zieht das mit sich, dasimmer mehr junge Menschen ihre Eltern pflegen müssen. Und dies ist eine Zusatzherausforderung für uns Menschen. Viele andere Situationen beeinflussen uns in unserer Psyche und unsererkörperlichenVerfassung. Auchein tragischer Schicksalsschlag in der Familie oder Freundeskreis kann unssehr in Mitleidenschaft ziehen; oder auchdie zunehmenden Katastrophen in der Welt. Es ist beängstigend und fordert uns alle heraus. Ebenso können wir kaum der enormen Informationsflut entfliehen.Überall existieren Fernseher, Smartphone und Tabletts, so dass wir überall Informationen bekommen und erreichbar sind.

Nehmen wir doch zum Beispiel eine normale Frau, die ein oder zwei Kinder hat. In der heutigen Zeit arbeitet sie und managt zusätzlich Haushalt und Kinder. Leider gibt es in Deutschland auch immermehr Alleinerziehende, auf denen potenzierte Arbeit und Verantwortung lastet.Die Selbstständigen haben ebenfalls ein sehr hohes Risiko für Überarbeitung, denn sie unterliegen dem hohen Druck Aufträge zu bekommen. Oft wird man auch in Verhältnisse gedrückt, die man eigentlich nicht wollte, um den Auftrag überhaupt zu bekommen. Z.B. weniger Geld oder mehr Arbeit sind hier die Kriterien, denen man ausgeliefert ist.Ich kenne dies aus eigener Erfahrung.  Ein schönes und interessantes Beispiel für Work Life Balance ist das folgende Arbeitsmodell aus Schweden. Hier wurde die Arbeitszeit von 8 auf 6 Stunden am Tag reduziert,ohne die Gehälter zu kürzen. Erstaunlich sind die guten Ergebnisse. Seit der Pilotphase wird das Modell in vielen Unternehmen ausprobiert und das mit wachsendem Erfolg, die Schlagzeilen machen. Eine Variante, die auch in Deutschland, Europa und in der Welt eingeführt werden sollte.

Beispiel Sechs – Stunden – Arbeitstag aus Schweden

„Sechs-Stunden-Arbeitstag “Ich träume von einer Revolution” [original Hervorhebung]  von Niels Reise, Stockholm, Weniger Arbeit, dafür mehr Erfolg, Wachstum und gesunde Mitarbeiter![Meine Ergänzung]

Zwei Stunden weniger Arbeit am Tag bei vollem Lohnausgleich – das praktizieren Firmen in Schweden und Norwegen. Jetzt soll das Modell in einem Pilotprojekt in Göteborg sogar für städtische Angestellte eingeführt werden. [original Hervorhebung]

Haben Sie Lust auf weniger Arbeit und mehr Freizeit? Und wie fänden Sie es, wenn Sie dafür trotzdem genauso viel verdienen würden wie jetzt? Das Modell klingt nach dem Arbeitnehmerparadies – ist aber keine Utopie. Der einzige Haken: Sie müssten dafür nach Schweden auswandern. Dort wird bereits so gearbeitet, etwa im Team von Martin Banck. Der große Autohändler aus Göteborg, bei dem er als Service-Chef beschäftigt ist, verkürzte vor elf Jahren die Arbeitszeiten der Angestellten – von acht Stunden täglich auf nur noch sechs. Mangelnde Kundenzufriedenheit hatte das Unternehmen auf die Idee gebracht. Viele Mitarbeiter schienen von dem harten Job erschöpft, der Krankenstand war hoch.[original Hervorhebung]”Wir erhoffen uns von einem kürzeren Arbeitstag, dass unser Personal länger in seinem Beruf tätig bleiben kann – schwere körperliche Arbeit zehrt ja schließlich am Körper”, sagt Banck. Und tatsächlich: Seit Einführung der neuen Arbeitszeitregeln lief es besser. “Die Kurzzeitkrankschreibungen sind merklich zurückgegangen”, so Banck. [original Hervorhebung] 

Auch die Großmolkerei Tine arbeitet so. Das Unternehmen liegt nicht weit von Göteborg, im norwegischen Heimdal. Hier haben Unternehmen und Gewerkschaften gemeinsam im Jahr 2007 ein Projekt für verkürzte Arbeitszeiten gestartet – bei gleichbleibendem Lohn. [original Hervorhebung]Die Hoffnung, die Meiereichef Henning Martinsen mit dem Projekt verband, klang zu Beginn naiv bis dreist: Die Angestellten sollten in sechs Stunden ebenso viel produzieren, wie sie bisher in siebeneinhalb Stunden geschafft hatten. Das Ergebnis, das Martinsen nach sechs Jahren präsentierte, überrascht jedoch: “Die Effektivität stieg nicht um die 20 Prozent, die zum Ausgleich nötig gewesen wären, sondern sogar um 50 Prozent.“ [original Hervorhebung]

Und genau wie beim Göteborger Autogroßhändler sank der Krankenstand [original Hervorhebung]:”Im Ausgangsjahr 2007 lagen wir bei elf Prozent, vier Jahre später bei 6,2. Das ist äußerst niedrig für einen Arbeitsplatz wie unsere Kühllagerhalle.” Das Modell soll in Schwedens zweitgrößter Stadt Göteborg auf kommunaler Ebene eingeführt werden. “Wir wollen, dass Göteborg dem Rest Schwedens einen Fingerzeig darauf gibt, dass man den Arbeitstag auf sechs Stunden verkürzen kann”, sagt der Göteborger Kommunalpolitiker Mats Pilhem. Seine Partei, die linke Vänsterpartei, ist Teil der rot-grünen Koalition, die derzeit in Göteborg regiert. Das Thema Sechs-Stunden-Tag steht bereits seit 2012 im Parteiprogramm – jetzt, vor den Kommunalwahlen im Herbst, macht die Vänsterpartei damit Wahlkampf.  Pilhem und seine Koalitionäre beabsichtigen, an einem kommunalen Arbeitsplatz einen mindestens einjährigen Versuch durchzuführen.

 “Ein Altersheim könnte ein geeigneter Ort sein”, sagt Pilhem. Er hoffe, dass ein sechsstündiger Arbeitstag zu einer angemesseneren Arbeitsverteilung in Berufen führen könne, die sehr anstrengend sind. “Das ist die beste Methode, um herauszufinden, mit welchen Vorteilen und eventuellen Nachteilen wir rechnen müssen.” Oppositionspolitiker wie die liberale Helene Odenjung halten Pilhems Plan für Populismus: “Gerade im Pflegesektor brauchen wir jede Hand. Da kann man doch nicht die Angestellten bei gleichem Lohn einfach früher nach Hause gehen lassen.”

“Wir wollen den Sex-Stunden-Arbeitstag!“ [original Hervorhebung]Vor knapp hundert Jahren hatte ein jahrzehntelanger Arbeitskampf in Schweden mit einem Erfolg der Gewerkschaften geendet. Seitdem gilt in der modernen Arbeitswelt ein ehernes Gesetz: der Acht-Stunden-Tag. Anfang der siebziger Jahre kam die Fünf-Tage-Woche hinzu. Seitdem ist nicht viel passiert. Nun bewegt sich wieder etwas. Neben eventuellen Produktivitätsgewinnen und Krankmeldungsstatistiken hat der Göteborger Vorstoß auch eine lebhafte Debatte über Arbeits- und Lebensqualität in schwedischen Medien in Gang gesetzt, die in einem Leitartikel des Stockholmer Massenblattes “Aftonbladet” zum Sechs-Stunden-Tag gipfelte. “Wir wollen Sex, wir wollen den Sex-Stunden-Arbeitstag!“ titelte der Autor Fredrik Virtanen effekthascherisch – die Zahl sechs wird auf Schwedisch genau wie das Wort Sex buchstabiert. “Ich träume von einer Revolution”, schreibt Virtanen, “ich träume von einem Schweden, das sich wieder an die Spitze der Entwicklung setzt und modernistisch und gut wird. Eine nachdenkliche Gesellschaft, in der die Freizeitlinie die Arbeitslinie besiegt.” Und, fügt er hinzu: “Ein radikaler Neustart.”Aber so einfach ist es nicht: Kommunalpolitiker Mats Pilhem muss sich trotz aller Träume auf den Boden der Göteborger Stadtfinanzen holen und die Frage gefallen lassen, wer das alles bezahlen soll. Denn der Gewinn aus dem verringerten Krankenstand käme vor allem der staatlichen Krankenversicherung zugute – die Kommunen müssten zunächst draufzahlen, weil sie zum Ausgleich für verkürzte Schichten im Altersheim mehr Personal einstellen müssten. Pilhem hofft, dass die Versicherung ihre Gewinne zur Finanzierung des Modells zur Verfügung stellt. “Wir hoffen, dass die staatliche Krankenversicherung die nötigen Mittel überweisen kann.” Schließlich würde man beim Krankengeld ja sparen.

Das neue Arbeitszeitmodell hat sich bereits bis in andere Regionen Schwedens herumgesprochen. Auch im sozialdemokratisch regierten Umeå im hohen Norden des Landes will man im Falle eines Wahlerfolgs kommunale Arbeitsplätze probeweise auf sechs Stunden täglich reduzieren. Das Argument ist auch hier der niedrigere Krankenstand.“ [1]

 

Wie beeinflusst unser privates Glück unsere Arbeit

In diesem Bericht wird ersichtlich, dass mehr Zeit für Familie und Freizeit sich positiv auf unsere Arbeit auswirkt. Und wenn wir ehrlich zu uns sind, kennen wir das doch alle. Was passiert, wenn wir glücklich sind oder etwas Schönes erlebt haben. Wir freuen uns im Inneren, lächeln und haben das Gefühl von Kraft und Zuversicht.

Auszug aus www.perwiss.de

„Privatleben und Arbeit – Wie halte ich die Waage zwischen diesen beiden Lebensbereichen? Diese Frage stellt sich nicht nur für jede/n Arbeitnehmer/in. Mittlerweile besitzt das Thema Work-Life-Balance auch für die Personalarbeit in Unternehmen eine enorme Bedeutung.

Befinden sich Mitarbeiter/innen in einer unausgewogenen Lebenssituation, überträgt sich dies auf die erbrachte Leistung während der Arbeit, sodass das Unternehmen ebenfalls unter diesen Problemen leidet. Hier gilt es, präventiv zu handeln, indem beispielsweise Kurse zum Selbstmanagement, sportlichen Ausgleich und autogenen Training zur Stressbewältigung und -vermeidung angeboten werden.“

(…) Was bedeutet Work-Life-Balance? [original Hervorhebung]

Vermutlich würden viele diese Frage mit Schlagworten wie Gleichgewicht oder Ausgewogenheit von Privatleben und Arbeit beantworten. Jedoch werden diese Antworten dem komplexen Gedanken, der hinter Work-Life-Balance steht, kaum gerecht. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend definiert den Begriff folgendermaßen:

„Work-Life-Balance bedeutet eine neue, intelligente Verzahnung von Arbeits- und Privatleben vor dem Hintergrund einer veränderten und sich dynamisch verändernden Arbeits- und Lebenswelt. Betriebliche Work-Life-Balance-Maßnahmen zielen darauf ab, erfolgreiche Berufsbiografien unter Rücksichtnahme auf private, soziale, kulturelle und gesundheitliche Erfordernisse zu ermöglichen.“ [original Hervorhebung]

Dieser Definition zufolge geht es im Konzept der Work-Life-Balance im Kern darum, Raum für die verschiedenen und sich stets verändernden Anforderungen einer erfüllenden Lebensführung zu schaffen und zu erhalten. (…] Personalwissen www.perwiss.de, Unter Menü: Themen; Gesundheitsmanagement; Work-Life- Balance; dann Unterordner/Link * Bedeutung von Work-Life-Balance

Strategisch denken und den Nutzen sehen [original Hervorhebung]      Aus dem Leitfaden für die Praxis „Führungskräfte und Familie, Wie Unternehmen Work Life Balance fördern können[2], 16.05.2008  Auszug von Seite 11:

„Die Vereinbarkeit von beruflichen Anforderungen und Familienpflichten für Führungskräfte lässt sich nicht isoliert behandeln, sondern berührt zentrale Unternehmensthemen und versieht diese mit neuen Facetten. Konflikte zwischen persönlichen und beruflichen Prioritäten können ein Katalysator sein, um Ineffizienzen in den Unternehmen zu identifizieren. Schwachstellen werden sichtbarer und damit veränderbar. Angesprochen werden.

  • das Thema der effizienten und ergebnisorientierten Arbeitsorganisation [original Hervorhebung]und das Handling von Teilzeitarbeit,
  • die Bestimmung zeitgemäßer Führungsanforderungen und – kompetenzen [original Hervorhebung]und
  • die Förderung von Eigenverantwortung, Kommunikation und fairen Aushandlungsprozessen in den Teams. [original Hervorhebung]

Work-Life-Balance ist für Unternehmen keine soziale Zugabe für Gut-Wetter-Zeiten, sondern sie hilft, Produktivitätspotenziale[original Hervorhebung]zu erschließen.“ (…)

Auszug von Seite 12: „Eng verbunden mit den beschriebenen Modernisierungs-prozessen sind Veränderungen im Familien- und Privatleben [original Hervorhebung]der Menschen. Junge, hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen sich eine Loslösung von traditionellen Normen auch jenseits ihres Berufslebens: Die größere Flexibilität im Berufsleben geht einher mit dem Wunsch nach größeren Dispositionsspielräumen, um privaten und familiären Bindungen besser gerecht werden zu können. Der Trend zu einer Stärkung der Entscheidungsbefugnisse von Arbeitsteams in Unternehmen wird begleitet von dem Wunsch, auch im Privatleben die „Teamarbeit“ zu stärken: Junge Väter wünschen sich mehr Zeit für ihre Kinder und junge Mütter wollen weiterhin berufstätig sein. Auch die Nutzung neuer Technologien für die bessere Vereinbarkeit von Karriere und Privatleben (z. B. durch Telearbeit) ist ein häufig geäußertes Anliegen von Führungskräften mit Familienverantwortung. (…)

Work-Life-Balance ist für kleine und mittlere Unternehmen ein besonders wichtiges Thema, da sie damit ihre Attraktivität als Arbeitgeber [original Hervorhebung]steigern und Wettbewerbsanachteile, zum Beispiel bei Löhnen und Gehältern oder bei Aufstiegsmöglichkeiten, ausgleichen können. Vor allem Unternehmen aus der New Economy, die für ihre flexiblen Formen der Arbeitsorganisation bekannt sind, haben diese Vorteile erkannt und werben damit. In den eher traditionellen Familienbetrieben des Mittelstandes wird Familienorientierung zwar oftmals mit großer Selbstverständlichkeit im Arbeitsleben praktiziert, aber es fehlt häufig noch an Bewusstsein, diesen Vorteil auch in der Öffentlichkeit darzustellen und zu vermarkten.“ (…)

Auszug von Seite 15 + 16    „Die Prinzipien ganzheitlicher Führung: [original Hervorhebung]

Wie neuere Studien aus den USA belegen, zeichnen sich erfolgreiche Führungs-kräfte dadurch aus, dass sie ein Konzept der ganzheitlichen Führung, des Total Leadership, praktizieren: Sie nehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als ganzheitliche Persönlichkeiten wahr – d.h. auch mit ihren privaten und familiären Interessen – und steigern dadurch den Erfolg des Unternehmens.

Bei „ganzheitlicher Führung“ sind folgende Prinzipien zu beachten: [meine Hervorhebung]

  • Verschaffen Sie sich aktiv Klarheit über betriebliche und privatePrioritäten im Team. [original Hervorhebung](…)
  • Fordern und fördern Sie jede Mitarbeiterin/jeden Mitarbeiter als „ganze Person“ [original Hervorhebung](…)
  • Fördern Sie eine Teamkultur[original Hervorhebung](…)
  • Experimentieren Sie kontinuierlich mit der Art und Weise, wie Arbeit im Team erledigt wird[original Hervorhebung](…)
  • Fördern Sie die Ergebnisorientierung im Team [original Hervorhebung](…)
  • Streben Sie für Ihr Arbeitsteam/Ihre Abteilung größtmögliche Flexibilität an[original Hervorhebung](…)
  • Fördern Sie die breite Streuung von Qualifikationen im Team und unterstützen Sie das Spezialistentum nur dort, wo es unbedingt notwendig ist.[original Hervorhebung](…)
  • Fördern Sie eine flexible, aber verlässliche Arbeitsplanung. [original Hervorhebung](…)

Doch dies allein reicht nicht aus, um einen nachhaltigen Effekt für die gesamte Organisation zu erzielen. Seit Ende der 90er Jahre registriert eine wachsende Anzahl von Managern und Managerinnen, dass bisherige Maßnahmen an ihre Grenzen stoßen, weil das wichtigste Prinzip ganzheitlicher Führung nicht beachtet wird: Führungskräfte, die ganzheitlich führen, reflektieren auch ihren eigenen Umgang mit der Arbeitszeit und mit der Zeit für Familie und Privatinteressen.Sie stehen zu ihrem Privat- und Familienleben, machen es zum Thema und werden dabei vom Top-Management unterstützt. Denn wie sollen Führungskräfte, die tradierte zeitorientierte Arbeitsorganisation in eine ergebnisorientierte Zeitorganisation überführen, wenn sie selbst keine Erfahrungen mit flexibleren Arbeitsformen besitzen? Hier gilt, wie in allen anderen Bereichen auch, dass die Akzeptanz und Durchsetzungsfähigkeit einer innovativen Maßnahme von der Vorbildfunktion und von dem eigenen praktischen Erfahrungswissen der Vorgesetzten abhängt.

 

Teil 2 zum Thema Teilzeitarbeit im nächsten Block

[1]Bericht Karriere Spiegel online, 25.04.2014

[2]vgl. www.bmfsfjservice.bund.de

Transformation von Unternehmen

Susann Roge

Gesundheitscoach bei Roge Coaching
Susann Roge ist Inhaberin und Autorin bei Roge-Coaching. Sie ist Gesundheits- und Mentaltrainerin sowie ausgebildete Dipl.-Ingenieurin.

Transformation – Von der Raupe zum Schmetterling – Wie können Unternehmen Mitarbeiter binden und Erfolg generieren?

 

Wir sind mitten im Wandel der Arbeitskultur und auf dem Weg großartiges zu bewegen. Viele Unternehmen setzen mehr und mehr auf „”eine gesunde Arbeitskultur”. Sie legen Wert auf die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter, das Potential des Einzelnen und ihre persönlichen Bedürfnisse, wenn sie im Wettbewerb mithalten wollen. Mitarbeitern ist es immer wichtiger eine humanistische Arbeitsumgebung zu haben, als ein gutes Gehalt. Menschen verlassen sogar ihre Stellen, um woanders die Work-Life-Balance Arbeitssituation zu bekommen.

Leider dauert es länger an als gedacht der Wandel. So gab es schon Berichte und Auszüge vor mehr als 10 Jahren. Schauen Sie was ich recherchiert habe. Und unterstützen Sie den Wandel, indem sie ihre Arbeitskultur prüfen. Ich arbeite mit einem Netzwerk von Berater. Es gibt viele Förderprogramme um eine Analyse fördern zu lassen. Kontaktieren Sie mich und wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung. Demnächst erscheint unsere Netzwerk auch online.

 

Aus dem Leitfaden für die Praxis „Führungskräfte und Familie, Wie Unternehmen Work Life Balance fördern können, 17.06.2005 Auszüge Seite 27-29[1]: 

(…) Work-Life-Balance-Maßnahmen wirken unternehmensintern [original Hervorhebung]

Work-Life-Balance-Strategien zielen im Kern darauf ab, durch einen verbesserten Ausgleich unterschiedlicher Interessen betriebliche Abläufe zu optimieren und ein stärkeres Engagement bzw. eine engere Bindung der Beschäftigten an das Unternehmen hervorzurufen. Auf dieser Grundlage streben die Unternehmen nach einer verbesserten Wettbewerbsposition. Dabei werden unterschiedliche Handlungsebenen tangiert: von der individuellen Ebene, z. B. durch die Stressentlastung im Alltag, über die Prozessebene, die einen optimierten Personaleinsatz berücksichtigt, bis zur kulturellen Ebene, durch die Förderung einer Vertrauenskultur im Unternehmen. Umfassend gestaltete Work-Life-Balance-Maßnahmen sind auf unterschiedlichen Ebenen für Unternehmen profitabel:[2]

  • Vereinfachte Rekrutierung
  • Geringere Fluktuation
  • Besseres Betriebsklima und erhöhte Einsatzbereitschaft
  • Weniger Fehlzeiten
  • Erhöhte Produktivität

Die gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung der Unternehmen ist jedoch nicht nur von der ökonomischen Leistungsfähigkeit, sondern auch vom Image der Produkte und des Unternehmens sowie von weiteren Faktoren abhängig.

Work-Life-Balance-Maßnahmen wirken unternehmensextern [original Hervorhebung]

Die Wirkung von Work-Life-Balance-Maßnahmen von Unternehmen ist auch hinsichtlich der Wahrnehmung durch eine unternehmensexterne Öffentlichkeit zu bewerten. Im Rahmen einer repräsentativen Studie zur Fragestellung „Was Bürger von der Wirtschaft erwarten?“ kommen Lunau und Wettstein[3] zu dem Fazit, dass die Menschen für ökonomische Notwendigkeiten ihres Handelns Verständnis zeigen – für unsoziales Verhalten von Unternehmen jedoch nicht.

Im Konzept der Corporate Social Responsibility (CSR) wird berücksichtigt, dass nicht nur eine kritische Öffentlichkeit, sondern auch Investoren wahrnehmen, inwieweit Unternehmen ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden. Diese Erkenntnis findet auch bei Top-Managern weitgehend Anerkennung.

 

Bei einer Umfrage unter den Teilnehmenden des World Economic Forum im Jahr 2004 [meine Hervorhebung] schätzte die Mehrheit, dass mehr als 40 % der Marktkapitalisierung eines Unternehmens auf dessen Reputation zurückgeht.[4] [meine Hervorhebung] Ein guter Ruf zieht Investoren und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, unterstützt die Kundenbindung und sichert damit langfristig den Geschäftserfolg. Hierzu leisten auch Work-Life- Balance-Maßnahmen einen zentralen Beitrag, da sie stets auch die Wertschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch das Unternehmen ausdrücken.

 

Die Wirkungen von Work-Life-Balance-Maßnahmen… [meine Hervorhebung]

Die Betrachtung des Unternehmens als guter „Bürger“, als Corporate Citizen, signalisiert einen Wandel in der Wahrnehmung durch die Öffentlichkeit. Unternehmen, die am Markt erfolgreich sein wollen, berücksichtigen die Gestaltung eines positiven Bildes in der Öffentlichkeit in ihrer Unternehmenspolitik.

 

Schaffen Spielraum für Beschäftigte [original Hervorhebung]

Neben den Effekten auf der Unternehmensebene eröffnen Work-Life-Balance-Maßnahmen zusätzliche Handlungsmöglichkeiten in der individuellen Lebensführung. Eine verbesserte Vereinbarkeit von privater Lebensplanung und Erwerbstätigkeit erhöht zunächst einmal die Chance zu einer Verstetigung von Erwerbsverläufen, die zur Wahrnehmung anderer Verpflichtungen und Interessen nicht mehr notwendigerweise vollständig oder längerfristig unterbrochen werden müssen. D. h. die Anforderungen, die sich aus nicht-beruflichen Zielsetzungen ableiten, führen nicht mehr zwangsläufig zu „Entweder-oder-Entscheidungen“, sondern ermöglichen ein „Sowohl-als-auch“. [meine Hervorhebung] Hierdurch können positive Effekte im Sinne einer höheren Lebenszufriedenheit, einer größeren Bereitschaft zur Übernahme familiärer oder sozialer Versorgungsaufgaben bzw. einem gesteigerten bürgerschaftlichen Engagement erzielt werden. Diese wirken wiederum zurück auf die Qualität der Arbeitsleistungen, die individuelle Anerkennung durch Kolleginnen, Kollegen und Führungskräfte sowie die Entwicklung von Kompetenzen zur Übernahme von Verantwortung und Führungsaufgaben im Betrieb. Gleichzeitig wird sowohl ein wichtiger Beitrag zur individuellen Einkommenssicherung geleistet als auch dem drohenden Know-how-Verlust durch lange Abwesenheitszeiten vorgebeugt. Eine erhöhte Kontinuität, insbesondere der weiblichen Berufs-biographie, führt zu einer Sicherung der individuellen beruflichen Kompetenzen, die nicht in längeren Nicht-Erwerbsphasen entwertet werden. Insbesondere für Frauen eröffnen sich hieraus verbesserte Beschäftigungs- und Aufstiegs-perspektiven. [meine Hervorhebung]

 

Die Verzahnung von Lernen und Arbeit [original Hervorhebung]

Die engere Verzahnung von Lernen und Arbeit erfordert eine höhere Flexibilität auf Seiten der Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen: Die Bereitstellung von Lernangeboten durch die Unternehmen und die Nutzung derselben durch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wird zur entscheidenden Einflussgröße des wirtschaftlichen Erfolgs. Die Anforderungen des lebenslangen Lernens an die Gestaltung der Arbeitsprozesse und die Selbstorganisationskompetenzen im privaten Bereich werden in weiten Teilen durch Work- Life-Balance-Maßnahmen im betrieblichen Kontext positiv unterstützt.

 

Die Entwicklung sozialer Beziehungen [original Hervorhebung]

Work-Life-Balance-Maßnahmen setzen unmittelbar bei dem täglichen Zusammenspiel von Arbeit und Privatleben an und können sich nur darüber auch auf die familiären und überfamiliären Beziehungen auswirken. Insgesamt und über alle Work-Life-Balance-Maßnahmen hinweggesehen, ist von überwiegend positiven Wirkungen der Maßnahmen auf die sozialen Beziehungen der Menschen auszugehen. Sie stärken tendenziell die Solidarität und begünstigen den konstruktiven Umgang mit der generationsspezifischen Ambivalenz

zwischen Stabilität und Innovation. (…)

 

Die Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe [original Hervorhebung]

Das außerberufliche Engagement wirkt sich auch positiv auf die Entwicklung extrafunktionaler Kompetenzen aus. Hierzu werden vor allem soziale und kommunikative Kompetenzen, aber auch die Fähigkeiten zur Selbststeuerung und Verantwortungsübernahme gerechnet. Die wechselseitige Stimulierung des Kompetenzerwerbs zwischen Arbeitsprozess und privatem Lebensbereich lässt letztendlich beide Seiten von einem Engagement auch außerhalb der Arbeitswelt profitieren. (…)

 

[1] vgl. www. bmfsfjservice.bund.de

[2] Eigene Erhebungen und exemplarisch Institute for Employment Studies (IES) 1999 Family Friendly Employment.

[3] Lunau, Y. und Wettstein, F. (2004): Die soziale Verantwortung der Wirtschaft – was Bürger von Unternehmen

erwarten, Bern.

[4] Lunau, Y. (2004): Gute Firma = gute Bürger; in BRANDEINS 10/04, S. 75.

Ausgebrannte Gesellschaft – Was tun?

Susann Roge

Gesundheitscoach bei Roge Coaching
Susann Roge ist Inhaberin und Autorin bei Roge-Coaching. Sie ist Gesundheits- und Mentaltrainerin sowie ausgebildete Dipl.-Ingenieurin.

Wie fördern wir gesunde Unternehmen? 

Als diplomierte Gestalterin habe ich lange in kreativen und entscheidenden Positionen gearbeitet und den hohen Leistungsdruck gespürt, der auf mir lastete. Gerade Führungskräfte und Arbeitsnehmer, die viel entscheiden müssen, zählen zu  den Menschen, die besonders gefährdet für Stress- und Suchterkrankungen sind. Der Druck führt schnell in eine Art Spirale, der man nicht so leicht entfliehen kann. Es sind oft mental starke und kognitive Menschen. Was ist das für ein Druck, dem sie dort ausgesetzt sind? Durch den rasanten Wandel der Informationstechnologie, dem Konkurrenzkampf und dem privaten Druck, hat sich unsere Arbeitswelt total verändert.

Zeit- oder Termindruck ist ein wichtiger Faktor für Suchterkrankungen und Burn Out. Alles muss heute schnell gehen und schon am besten gestern erledigt worden sein. So machen immer mehr Menschen Überstunden und werden dadurch in einen Sog des Workaholics gezogen. Manche Menschen vergessen dabei, ihre Pause zu nehmen oder gar zu Essen. Oft wird „Im Vorbeigehen“ gegessen, beim Imbiss, an der Tankstelle oder einfach einen „gesunden Bioschokoriegel“ zwischendurch. Es muss alles schnell gehen, damit man weiter arbeiten kann. Bloß keine Zeit verlieren. Abends nimmt man/frau sich noch Arbeit mit nach Hause, damit man mal „in Ruhe“ seine Büroarbeiten erledigen kann. Wettbewerbe und harten Konkurrenzkampf kenne ich aus all meinen Tätigkeiten. In einigen Branchen, insbesondere beim Film, kommt es häufiger vor, dass man/frau noch ein bis zwei weitere Arbeitsbereiche indirekt übernimmt, die nicht im Vertrag stehen.

Totale Überforderung.  Das ist kein ein positives Vorleben für Mitarbeiter und unsere Kinder. Studien besagen immer häufiger, dass sogar Kinder im Schulalltag unter Stresskrankheiten leiden. Privates und Arbeit verschmelzen auch häufiger miteinander als man dachte. Wie soll ein Unternehmen gesund geführt werden, wenn die Führungskräfte hetzen, sich kaum Pausen gönnen und mit ihren Erkrankungen zur Arbeit kommen. Laut Statistiken der iga (Initiative Gesundheit und Arbeit) nehmen Führungskräfte ihren Krankenstand mit. Doch es gibt auch positive Studien. Vielen Unternehmern wird bewusst, dass sie umdenken müssen.  Wenn sich oben nichts ändert, wird auch nichts in Punkto Gesundheit passieren. Auch Kranken- und Rentenversicherungen melden, dass die Krankenstände und Frühberentungen durch psychische Belastungen in den letzten Jahren immens gestiegen sind.

Ein Unternehmen muss ca. 200 – 500 € pro Tag für einen kranken Arbeitnehmer zahlen. Da wir leider mehr in Zahlen denken, entsteht dadurch jetzt erst eine Bewegung im Handeln, da die Wirtschaft bedroht ist. Doch einige moderne Unternehmen handeln hier zum Glück immer stärker pro Mensch. Dieses Umdenken habe ich zum Thema meiner Abschlussarbeit gewählt. Durch die Folgen des Wandels der Wirtschaft, der Globalisierung und des demographischen Wandels sind wir aufgefordert ein Umdenken in den Unternehmen, in die Gesundheitspolitik und in jeden von uns, anzuregen! Ich möchte die Menschen in diesen Phasen unterstützen und mit den Methoden als Business Health Coach zur Seite stehen.

Warum verlassen manche Menschen ihre Arbeitsstellen und suchen sich gesunde Unternehmen, in denen anders gehandelt und geführt wird? Durch Fluktuation verlieren Unternehmen wertvolle und eingearbeitete Arbeitskräfte. Somit wird Gesundheitsförderung zum Marketing. Dies ist meines Erachtens eine Chance für die Gesundheit der Menschen geworden.  Ich selber habe ein humanistisches Gedankengut.  Ich habe schon in meiner Kindheit erfahren, dass Ruhe, gute Ernährung, Bewegung und Natur den Menschen unterstützen. Ebenso wichtig ist unsere geistige Einstellung zu den Dingen.

Meine philosophische Einstellung hat mich dem Buddhismus geöffnet. Seit dem lebe ich mit diesem Gedankengut. Durch die buddhistischen Methoden der anderen Sichtweisen auf das Leben, habe ich viel Kraft gewonnen. So konnte ich auch in schweren Zeiten mit Zuversicht den Herausforderungen des Lebens begegnen. Als alleinerziehende Mutter eines 16 jährigen Sohnes, ohne Partner an der Seite, habe ich zwischen Beruf und Privatem, zwischen Ernährerin und mütterlicher Fürsorge immer alleine dagestanden. Die Großeltern oder meine Geschwister konnten mich zeitlich kaum unterstützen. Und in genau dieser Lebenssituation befinden sich viele Menschen. Das ist eine neue Herausforderung für Viele geworden. Es gibt kaum noch Großfamilien, stattdessen viele alleinstehende Eltern und eine Menge kaputte Beziehungen, die meist ihren Kindern in deren Entwicklung schaden.

Mit meiner Weiterbildung zum Business Health Coach, Mentaltrainerin und psychischer Beraterin habe ich das Werkzeug erlernt, um Gesunde Unternehmen zu fördern. Wir suchen gemeinsam nach neuen Arbeitsstrukturen, um eine bessere und gesündere Arbeitskultur in ihrem Unternehmen entstehen zu lassen. Viele „Stresssituationen“ entstehen durch fehlende Kommunikation und Missverständnisse. Die daraus resultierenden Konflikte können ohne Unterstützung schwer gelöst werden. Folglich kommt es zu weiterem Stress, Konflikten und Verhaltensmustern. Coaching & Kommunikationstraining sehe ich als einen sehr wichtigen Bestandteil der Gesundheitsförderung, eine Prävention für ein gesundes Miteinander im Beruf sowie im Privaten.  Meine vorherigen Ausbildungen kann ich integrieren, da Architektur (Raum, Licht und Akustik) ein Teil des BGM ist. Als BHC und Mentaltrainerin möchte ich die Menschen unterstützen, ihre Wahrnehmungen wieder zu sensibilisieren. Raum, Mensch und Bewegung sind unsere stetigen Begleiter und beeinflussen uns jede Sekunde, oft auch ganz im Unterbewusstsein. „Bewusstwerden” im Hier und Jetzt“ ist einer meiner Ansätze. Achtsamkeit steht in meinen Trainings, Workshop und Seminare ganz oben. In allen Coaching Settings baue ich Atem und Entspannungsmethoden mit ein.

Gesunde Unternehmen können entstehen, wenn wir alle handeln und mitmachen. Es ist nie zu spät, fangen wir an. Im Mai gibt es ein Informationsabend zu dem Thema  “Gesunde Unternehmen”. 

Für Informationen dazu können Sie mich gerne kontaktieren und ich sende Ihnen eine Einladung und weitere Infos zum z.B. Veranstaltungsort, genaues Datum und Uhrzeit.