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Happy Recruiting – anstelle von Burn OUT oder Hektik

Susann Roge

Gesundheitscoach bei Roge Coaching
Susann Roge ist Inhaberin und Autorin bei Roge-Coaching. Sie ist Gesundheits- und Mentaltrainerin sowie ausgebildete Dipl.-Ingenieurin.

Immer mehr Herausforderungen kommen auf uns zu. Doch Sie wollen Freude und Leichtigkeit in und bei Ihrer Arbeit. Geht das heute überhaupt? Auf jeden Fall! Gehen Sie mit der Zeit und digitalisieren Sie Ihr Unternehmen. Heute geht es um E-Recruiting.

Für kleine und mittelständische Unternehmen wird es zunehmend schwieriger gute Fachkräfte zu finden und danach noch zu binden. Gehen wir ein Schritt nach dem anderen und atmen vorerst mal tief durch. Geht doch gleich viel besser. 1 bis 2 Minuten reichen, um ein Hektikfasten zu starten. Mehr zu Hektikfasten und Achtsamkeit bei Roge-Coaching.

Schnupper Abend

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Personal Training

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Wir werden das gestresste Volk genannt, doch muss das sein? – NEIN-

Wir haben das Knowhow und das Know Why!

HOW = E-Recruiting & WHY= Freude und Leichtigkeit bei der Arbeit und Zeit für die Familie

Ein typischer Tag in einem mittelständischen Büro: Es klingeln die Telefone, E-Mails kommen herein und die Smartphones der Kollegen machen stetig ding… ding…. Vielleicht auch das Ihre? Und dann noch das Tagesgeschäft. Wie wollen Sie das alles schaffen? Sie sollen oder wollen Mitarbeiter finden und kommen nicht weiter?

Nun der einfache bequeme Weg, wie Sie jetzt agieren können!

Schritt 1: Machen Sie sich einen Tee, atmen Sie erst einmal wieder tief durch, achten Sie darauf, wie Ihr Atem an der Nasenspitze kommt und geht. Sie atmen ein und aus!  Gut gemacht 🙂

Schritt 2: Haben Sie schon mal was von Connectoor und Happy Recruiting gehört? – NOCH NICHT? – Dann jetzt. Connectoor ist eine E-Recruiting Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Mit dieser Software können sie schneller, leichter und günstiger Fachkräfte gewinnen.

Kleine und mittelständische Unternehmen sind derzeit noch mehr gefordert durch die verschärften Bedingungen der Datenschutzgrundverordnung. Sie sagen sich: „Alle Bewerbungen, die ich damals bekommen habe, müssen nun DSGVO konform behandelt werden.“

Benutzen Sie noch PDF Ausschreibungen auf Ihrer Webseite in dem Karriere- oder Jobbereich? Heißt ihre Email Adresse dabei bewerbung@… und nutzen Sie dabei den Namen der/des Personalverantwortlichen?

Ja? Und schicken Sie die Mails der BewerberInnen, die zu unter dieser Mailadresse kommen, anschließend zu Kollegen, die sich den Bewerber ebenfalls noch anschauen sollen und mitentscheiden? Ja?

Das ist heute eine riesige Herausforderung, der Sie sich mit viel Aufwand, personellen Ressourcen und externen Beratern stellen müssen.

Sie machen wahrscheinlich dafür vielleicht Überstunden oder opfern Ihre Pausen, um das alles zu leisten. Dies gilt als normal, führt aber zu starken Belastungen, Krankheiten und Fehltagen in vielen Unternehmen.

Sie fragen sich: „Wie soll ich diese Daten wieder aussortieren und wie kann ich die Mails anders verarbeiten und effizienter in ein System pflegen? Können Abläufe, die stetig genau gleich ablaufen sollen, nicht besser digitalisiert und prozessoptimiert werden?

Sicher ja! Alle diese Fragen stressen derzeit Personaler und Geschäftsführer der KMU. Wie komme ich an gute Fachkräfte und wie leiste ich dies auch noch Datenschutz konform? Mit diesen Problemen werden sie zunehmend konfrontiert, neben all den anderen Herausforderungen. Zu diesen zählen der stetige Termin-, Leistungs- und Wettbewerbsdruck in fast allen Unternehmen, an denen viele Mitarbeiter erkranken. Einerseits die Personaler, auf der Suche nach den besten Fachkräften und anderseits viele Mitarbeiter, die mehr Arbeit leisten müssen, wenn nicht genügend Mitarbeiter oder Fachkräfte im Unternehmen sind.

Dies ist nur ein kleiner Teil, warum der Krankenstand in viele Unternehmen so hoch ist. Fachkräftemangel ist in aller Munde und auch der Stress mit Termin-, Leistung- und dem Wettbewerbsdruck.

Die Stressfolgen zeigen sich in Krankmeldungen und den Diagnosen: Herzkreislaufbeschwerden, Rückenproblemen und Psychische Belastungen (BURN OUT).  Weiter gehören auch fehlende Wertschätzung, Bewegung, Ernährung, Entspannung und Kommunikation zu den Gesundheitsanforderungen .  Auch Licht-, Akustikanforderungen in Räumen und Arbeitszeitmodelle sollten in vielen Unternehmen neu durchdacht werden, um sich der Zeit und den Anforderungen des Arbeitswandels anzupassen.

Um Ihnen einen Einblick in die Folgen von Stress zu geben, möchte ich auf einen Bericht hinweisen.

Hierzu ein Auszug aus einer Broschüre des Bundesgesundheitsministeriums zur Förderung der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens am Arbeitsplatz: [original Hervorhebung]

„Produktivität, Mobilität, Flexibilität: Die Bedingungen, unter denen Berufstätige heute ihrer Arbeit nachgehen, erfordern eine hohe Anpassungsfähigkeit. Neue Technologien stellen Beschäftigte in immer kürzerer Zeit vor neue Herausforderungen und den Anspruch, ständig verfügbar und erreichbar zu sein. Aus Angst, dabei nicht mithalten zu können, stellen viele ihre Arbeit uneingeschränkt in den Lebensmittelpunkt. Experten nennen das “Entgrenzung”: Erhöhte Eigenverantwortung und die steigende Komplexität der Berufsanforderungen führen dazu, dass die Grenzen zwischen Job und Privatleben verschwimmen. Der Druck nimmt zu, die Selbstbestimmung über das eigene Leben nimmt ab.

Seelische Erkrankungen fordern hohe Kosten

Der Stress, den viele Menschen täglich spüren, führt zu einer starken psychischen Belastung. In der Europäischen Union sind Schätzungen zufolge rund 50 Millionen Menschen von Depressionen, Erschöpfung und Suchterkrankungen betroffen. Gesellschaftlich werden emotionale und seelische Nöte oft tabuisiert und Betroffenen als Schwäche ausgelegt. Diese fühlen sich dadurch unverstanden und ausgegrenzt, was sich negativ auf Präventions- und Heilungsmaßnahmen auswirkt.

Das stellt das Gesundheitssystem vor enorme Herausforderungen. Denn nicht nur die Versorgungskosten zur Behandlung dieser Erkrankungen sind hoch: Insbesondere soziale und wirtschaftliche Verluste, beispielsweise durch eingeschränkte Produktivität am Arbeitsplatz, führen zu einem betriebs- und volkswirtschaftlichen Schaden.

Prävention im Unternehmen zahlt sich aus

Psychische Erkrankungen sind immer häufiger der Grund für Fehlzeiten und den frühzeitigen Einstieg in das Rentenalter. Rund 15 Prozent aller Fehltage gehen auf Erkrankungen der Psyche zurück. Besondere Brisanz erhalten psychische Erkrankungen auch durch ihre Krankheitsdauer, die mit durchschnittlich 36 Tagen dreimal so hoch ist wie bei anderen Erkrankungen mit zwölf Tagen. Dabei sind sämtliche Altersgruppen der Erwerbstätigen betroffen. Deshalb gewinnen Prävention und die Förderung der psychischen Gesundheit als Teil eines nachhaltigen betrieblichen Managements zunehmend an Bedeutung, denn die Gesundheit der Beschäftigten trägt maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen bei.

Doch nicht jeder Betrieb besitzt die finanziellen und personellen Kapazitäten für die betriebliche Gesundheitsförderung. Vor allem kleine und mittelständische Firmen sind auf die Vernetzung mit überbetrieblichen Akteuren angewiesen, die sie dabei unterstützen.“

Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/betriebliche-gesundheitsfoerderung/gesundheit-und-wohlbefinden-am-arbeitsplatz.html

 

Nun zurück zum Fachkräftemangel oder Happy Recruiting und meinem Blogbeitrag

„Happy Recruiting“ – anstelle von Burn OUT oder Hektik

Schritt 2 war: Haben Sie schon mal was von Connectoor und Happy Recruiting gehört? NOCH NICHT? – Dann jetzt. Connectoor ist eine E-Recruiting Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Mit dieser Software können sie schneller, leichter und günstiger Fachkräfte gewinnen.


Auch die Digitalisierung und die Informationsflut führen zu Stress. Darum ist es umso wichtiger die richtige Software zu nutzen. Nutzen Sie das rechtssichere E-Recruiting System Connectoor


Schritt 3: Lassen Sie Ihr Unternehmen mit Beratung und Förderprogramme, sowie betriebliche Gesundheitsförderung unterstützen . Dies wird zunehmend wichtiger und ist ein Marketing Tool für moderne Unternehmen.

Suchen Sie die Unterstützung durch Digitalisierung? Suchen Sie eine Software, die einfach zu bedienen ist und den Unternehmen und den Personalleuten, die sich um das Recruiting kümmern, das richtige Werkzeug an die Hand zu geben?

Ich kenne die Connectoor E-Recruiting Software und möchte diese gerne weiterempfehlen.

Nochmals: herrscht Personalmangel, leidet das Unternehmen. Das betrifft vor allem die Mitarbeiter, die jetzt mehr leisten müssen, weil bestimmte Leute fehlen. Und die Personaler leiden, weil sie schnell Fachkräfte finden müssen auf einem Arbeitsmarkt, wo Fachkräftemangel herrscht, wie schon oben im Artikel erwähnt. Nicht zuletzt leidet der Chef, weil er sich berechtigte Sorgen um das ganze Unternehmen macht. Handeln Sie jetzt rechtzeitig und schnell, um ihr Unternehmen zu stärken und fit für die Zukunft zu machen.

Nutzen Sie Connectoor. Connectoor ist eine einfach zu bedienende und prozessoptimierende E-Recruiting Software, die sich leicht in jede bestehende Webseite integrieren lässt.

Sie bekommen mit der browserbasierten Software eine Karriereseite bei Connectoor, die Sie mit Ihrer Website verbinden. Es gibt vorgefertigte Boards, in den Sie sehr strukturiert und leicht ihre Stellenausschreibungen einpflegen können. Dann können Sie über Connectoor diese Stellen bis zu 60 Prozent günstiger auf Stellenbörsen bewerben. Mit nur einem Klick laden Sie Ihre Stellenausschreibungen auf vielen verschiedenen Stellenbörsen hoch. Es gibt viele Pakete, die auf die unterschiedlichsten Stellen ausgelegt sind. Connectoor hat für alle Stellen das richtige oder passende Paket. Bei Anfragen zu den passenden Stellenpaketen berät Sie das Support-Team des Connectoors gerne. Externe Berater stehen für Sie als Dienstleister zur Verfügung, um eine Analyse für ihr Unternehmen zu machen.

Der Connectoor ist leicht und schnell zu bedienen, so dass Sie genügend Zeit für Ihr Tagesgeschäft haben. Das Bewerbermanagement erleichtert ihre Arbeit. Sie können die Bewerber spielend leicht verwalten und haben sicher Freude daran. Sie können im Connectoor System Bewerber vergleichen, bewerten und mit ihren Kollegen besprechen, welchen Sie für geeignet halten. Dazu ist es noch preisgünstig, wenn Sie bedenken, was Sie für eine Personalvermittlung normalerweise bezahlen oder wenn Sie einzeln auf Stellenbörsen veröffentlichen. Wenn die Bewerber dann durch die angenehme Digitalisierung zu Ihnen kommen, können Sie eine Automatisierung des Recruiting-Prozessen ab der Professional Lizenz dazu buchen. Diese erleichtert die Verwaltung der Bewerbungen effizient. Nichts muss mehr mühsam einzeln und manuell abgearbeitet werden – und Sie behalten den vollen Überblick.

Das moderne und leicht zu bedienende System ist auch für die Bewerber attraktiv. Sie als Unternehmer zeigen durch die Nutzung des Connectoors, dass Sie auf dem neuesten technologischen Stand sind und können auch soziale Netzwerke und Verbands- oder Partnernetzwerke einbinden, um Ihre Suche noch effizienter zu gestalten. Viele Menschen suchen heutzutage auf Facebook & Co einen neuen Job. Mit Connectoor sind Sie…

… up to date und können Ihre Bewerber leicht und sicher auf einem Server, der in Deutschland steht, verwalten.

… Sie können mittels Connectoor mit Kollegen die Bewerber vergleichen und bewerten. Dies geschieht alles über einfache und übersichtliche Masken. Niemand muss mehr E-Mails verschicken, nichts muss heruntergeladen und ausgedruckt werden. Am Ende können sie die Bewerber, die nicht zu Ihnen passen, DSGVO-konform ganz schnell wieder löschen.

Schritt 4: Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie Ihr Happy Recruiting. Sie wollen es jetzt genauer wissen? Kontaktieren Sie mich s.roge@connectoor.expert 

oder gehen Sie erstmal direkt auf die Website von Connectoor

Connectoor Homepage

Lieber sehen als lesen? Dann schauen Sie sich dieses kurze Video an.

Happy Recruiting connectoor

Transformation von Unternehmen

Susann Roge

Gesundheitscoach bei Roge Coaching
Susann Roge ist Inhaberin und Autorin bei Roge-Coaching. Sie ist Gesundheits- und Mentaltrainerin sowie ausgebildete Dipl.-Ingenieurin.

Transformation – Von der Raupe zum Schmetterling – Wie können Unternehmen Mitarbeiter binden und Erfolg generieren?

 

Wir sind mitten im Wandel der Arbeitskultur und auf dem Weg großartiges zu bewegen. Viele Unternehmen setzen mehr und mehr auf „”eine gesunde Arbeitskultur”. Sie legen Wert auf die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter, das Potential des Einzelnen und ihre persönlichen Bedürfnisse, wenn sie im Wettbewerb mithalten wollen. Mitarbeitern ist es immer wichtiger eine humanistische Arbeitsumgebung zu haben, als ein gutes Gehalt. Menschen verlassen sogar ihre Stellen, um woanders die Work-Life-Balance Arbeitssituation zu bekommen.

Leider dauert es länger an als gedacht der Wandel. So gab es schon Berichte und Auszüge vor mehr als 10 Jahren. Schauen Sie was ich recherchiert habe. Und unterstützen Sie den Wandel, indem sie ihre Arbeitskultur prüfen. Ich arbeite mit einem Netzwerk von Berater. Es gibt viele Förderprogramme um eine Analyse fördern zu lassen. Kontaktieren Sie mich und wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung. Demnächst erscheint unsere Netzwerk auch online.

 

Aus dem Leitfaden für die Praxis „Führungskräfte und Familie, Wie Unternehmen Work Life Balance fördern können, 17.06.2005 Auszüge Seite 27-29[1]: 

(…) Work-Life-Balance-Maßnahmen wirken unternehmensintern [original Hervorhebung]

Work-Life-Balance-Strategien zielen im Kern darauf ab, durch einen verbesserten Ausgleich unterschiedlicher Interessen betriebliche Abläufe zu optimieren und ein stärkeres Engagement bzw. eine engere Bindung der Beschäftigten an das Unternehmen hervorzurufen. Auf dieser Grundlage streben die Unternehmen nach einer verbesserten Wettbewerbsposition. Dabei werden unterschiedliche Handlungsebenen tangiert: von der individuellen Ebene, z. B. durch die Stressentlastung im Alltag, über die Prozessebene, die einen optimierten Personaleinsatz berücksichtigt, bis zur kulturellen Ebene, durch die Förderung einer Vertrauenskultur im Unternehmen. Umfassend gestaltete Work-Life-Balance-Maßnahmen sind auf unterschiedlichen Ebenen für Unternehmen profitabel:[2]

  • Vereinfachte Rekrutierung
  • Geringere Fluktuation
  • Besseres Betriebsklima und erhöhte Einsatzbereitschaft
  • Weniger Fehlzeiten
  • Erhöhte Produktivität

Die gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung der Unternehmen ist jedoch nicht nur von der ökonomischen Leistungsfähigkeit, sondern auch vom Image der Produkte und des Unternehmens sowie von weiteren Faktoren abhängig.

Work-Life-Balance-Maßnahmen wirken unternehmensextern [original Hervorhebung]

Die Wirkung von Work-Life-Balance-Maßnahmen von Unternehmen ist auch hinsichtlich der Wahrnehmung durch eine unternehmensexterne Öffentlichkeit zu bewerten. Im Rahmen einer repräsentativen Studie zur Fragestellung „Was Bürger von der Wirtschaft erwarten?“ kommen Lunau und Wettstein[3] zu dem Fazit, dass die Menschen für ökonomische Notwendigkeiten ihres Handelns Verständnis zeigen – für unsoziales Verhalten von Unternehmen jedoch nicht.

Im Konzept der Corporate Social Responsibility (CSR) wird berücksichtigt, dass nicht nur eine kritische Öffentlichkeit, sondern auch Investoren wahrnehmen, inwieweit Unternehmen ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden. Diese Erkenntnis findet auch bei Top-Managern weitgehend Anerkennung.

 

Bei einer Umfrage unter den Teilnehmenden des World Economic Forum im Jahr 2004 [meine Hervorhebung] schätzte die Mehrheit, dass mehr als 40 % der Marktkapitalisierung eines Unternehmens auf dessen Reputation zurückgeht.[4] [meine Hervorhebung] Ein guter Ruf zieht Investoren und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, unterstützt die Kundenbindung und sichert damit langfristig den Geschäftserfolg. Hierzu leisten auch Work-Life- Balance-Maßnahmen einen zentralen Beitrag, da sie stets auch die Wertschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch das Unternehmen ausdrücken.

 

Die Wirkungen von Work-Life-Balance-Maßnahmen… [meine Hervorhebung]

Die Betrachtung des Unternehmens als guter „Bürger“, als Corporate Citizen, signalisiert einen Wandel in der Wahrnehmung durch die Öffentlichkeit. Unternehmen, die am Markt erfolgreich sein wollen, berücksichtigen die Gestaltung eines positiven Bildes in der Öffentlichkeit in ihrer Unternehmenspolitik.

 

Schaffen Spielraum für Beschäftigte [original Hervorhebung]

Neben den Effekten auf der Unternehmensebene eröffnen Work-Life-Balance-Maßnahmen zusätzliche Handlungsmöglichkeiten in der individuellen Lebensführung. Eine verbesserte Vereinbarkeit von privater Lebensplanung und Erwerbstätigkeit erhöht zunächst einmal die Chance zu einer Verstetigung von Erwerbsverläufen, die zur Wahrnehmung anderer Verpflichtungen und Interessen nicht mehr notwendigerweise vollständig oder längerfristig unterbrochen werden müssen. D. h. die Anforderungen, die sich aus nicht-beruflichen Zielsetzungen ableiten, führen nicht mehr zwangsläufig zu „Entweder-oder-Entscheidungen“, sondern ermöglichen ein „Sowohl-als-auch“. [meine Hervorhebung] Hierdurch können positive Effekte im Sinne einer höheren Lebenszufriedenheit, einer größeren Bereitschaft zur Übernahme familiärer oder sozialer Versorgungsaufgaben bzw. einem gesteigerten bürgerschaftlichen Engagement erzielt werden. Diese wirken wiederum zurück auf die Qualität der Arbeitsleistungen, die individuelle Anerkennung durch Kolleginnen, Kollegen und Führungskräfte sowie die Entwicklung von Kompetenzen zur Übernahme von Verantwortung und Führungsaufgaben im Betrieb. Gleichzeitig wird sowohl ein wichtiger Beitrag zur individuellen Einkommenssicherung geleistet als auch dem drohenden Know-how-Verlust durch lange Abwesenheitszeiten vorgebeugt. Eine erhöhte Kontinuität, insbesondere der weiblichen Berufs-biographie, führt zu einer Sicherung der individuellen beruflichen Kompetenzen, die nicht in längeren Nicht-Erwerbsphasen entwertet werden. Insbesondere für Frauen eröffnen sich hieraus verbesserte Beschäftigungs- und Aufstiegs-perspektiven. [meine Hervorhebung]

 

Die Verzahnung von Lernen und Arbeit [original Hervorhebung]

Die engere Verzahnung von Lernen und Arbeit erfordert eine höhere Flexibilität auf Seiten der Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen: Die Bereitstellung von Lernangeboten durch die Unternehmen und die Nutzung derselben durch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wird zur entscheidenden Einflussgröße des wirtschaftlichen Erfolgs. Die Anforderungen des lebenslangen Lernens an die Gestaltung der Arbeitsprozesse und die Selbstorganisationskompetenzen im privaten Bereich werden in weiten Teilen durch Work- Life-Balance-Maßnahmen im betrieblichen Kontext positiv unterstützt.

 

Die Entwicklung sozialer Beziehungen [original Hervorhebung]

Work-Life-Balance-Maßnahmen setzen unmittelbar bei dem täglichen Zusammenspiel von Arbeit und Privatleben an und können sich nur darüber auch auf die familiären und überfamiliären Beziehungen auswirken. Insgesamt und über alle Work-Life-Balance-Maßnahmen hinweggesehen, ist von überwiegend positiven Wirkungen der Maßnahmen auf die sozialen Beziehungen der Menschen auszugehen. Sie stärken tendenziell die Solidarität und begünstigen den konstruktiven Umgang mit der generationsspezifischen Ambivalenz

zwischen Stabilität und Innovation. (…)

 

Die Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe [original Hervorhebung]

Das außerberufliche Engagement wirkt sich auch positiv auf die Entwicklung extrafunktionaler Kompetenzen aus. Hierzu werden vor allem soziale und kommunikative Kompetenzen, aber auch die Fähigkeiten zur Selbststeuerung und Verantwortungsübernahme gerechnet. Die wechselseitige Stimulierung des Kompetenzerwerbs zwischen Arbeitsprozess und privatem Lebensbereich lässt letztendlich beide Seiten von einem Engagement auch außerhalb der Arbeitswelt profitieren. (…)

 

[1] vgl. www. bmfsfjservice.bund.de

[2] Eigene Erhebungen und exemplarisch Institute for Employment Studies (IES) 1999 Family Friendly Employment.

[3] Lunau, Y. und Wettstein, F. (2004): Die soziale Verantwortung der Wirtschaft – was Bürger von Unternehmen

erwarten, Bern.

[4] Lunau, Y. (2004): Gute Firma = gute Bürger; in BRANDEINS 10/04, S. 75.

Ausgebrannte Gesellschaft – Was tun?

Susann Roge

Gesundheitscoach bei Roge Coaching
Susann Roge ist Inhaberin und Autorin bei Roge-Coaching. Sie ist Gesundheits- und Mentaltrainerin sowie ausgebildete Dipl.-Ingenieurin.

Wie fördern wir gesunde Unternehmen? 

Als diplomierte Gestalterin habe ich lange in kreativen und entscheidenden Positionen gearbeitet und den hohen Leistungsdruck gespürt, der auf mir lastete. Gerade Führungskräfte und Arbeitsnehmer, die viel entscheiden müssen, zählen zu  den Menschen, die besonders gefährdet für Stress- und Suchterkrankungen sind. Der Druck führt schnell in eine Art Spirale, der man nicht so leicht entfliehen kann. Es sind oft mental starke und kognitive Menschen. Was ist das für ein Druck, dem sie dort ausgesetzt sind? Durch den rasanten Wandel der Informationstechnologie, dem Konkurrenzkampf und dem privaten Druck, hat sich unsere Arbeitswelt total verändert.

Zeit- oder Termindruck ist ein wichtiger Faktor für Suchterkrankungen und Burn Out. Alles muss heute schnell gehen und schon am besten gestern erledigt worden sein. So machen immer mehr Menschen Überstunden und werden dadurch in einen Sog des Workaholics gezogen. Manche Menschen vergessen dabei, ihre Pause zu nehmen oder gar zu Essen. Oft wird „Im Vorbeigehen“ gegessen, beim Imbiss, an der Tankstelle oder einfach einen „gesunden Bioschokoriegel“ zwischendurch. Es muss alles schnell gehen, damit man weiter arbeiten kann. Bloß keine Zeit verlieren. Abends nimmt man/frau sich noch Arbeit mit nach Hause, damit man mal „in Ruhe“ seine Büroarbeiten erledigen kann. Wettbewerbe und harten Konkurrenzkampf kenne ich aus all meinen Tätigkeiten. In einigen Branchen, insbesondere beim Film, kommt es häufiger vor, dass man/frau noch ein bis zwei weitere Arbeitsbereiche indirekt übernimmt, die nicht im Vertrag stehen.

Totale Überforderung.  Das ist kein ein positives Vorleben für Mitarbeiter und unsere Kinder. Studien besagen immer häufiger, dass sogar Kinder im Schulalltag unter Stresskrankheiten leiden. Privates und Arbeit verschmelzen auch häufiger miteinander als man dachte. Wie soll ein Unternehmen gesund geführt werden, wenn die Führungskräfte hetzen, sich kaum Pausen gönnen und mit ihren Erkrankungen zur Arbeit kommen. Laut Statistiken der iga (Initiative Gesundheit und Arbeit) nehmen Führungskräfte ihren Krankenstand mit. Doch es gibt auch positive Studien. Vielen Unternehmern wird bewusst, dass sie umdenken müssen.  Wenn sich oben nichts ändert, wird auch nichts in Punkto Gesundheit passieren. Auch Kranken- und Rentenversicherungen melden, dass die Krankenstände und Frühberentungen durch psychische Belastungen in den letzten Jahren immens gestiegen sind.

Ein Unternehmen muss ca. 200 – 500 € pro Tag für einen kranken Arbeitnehmer zahlen. Da wir leider mehr in Zahlen denken, entsteht dadurch jetzt erst eine Bewegung im Handeln, da die Wirtschaft bedroht ist. Doch einige moderne Unternehmen handeln hier zum Glück immer stärker pro Mensch. Dieses Umdenken habe ich zum Thema meiner Abschlussarbeit gewählt. Durch die Folgen des Wandels der Wirtschaft, der Globalisierung und des demographischen Wandels sind wir aufgefordert ein Umdenken in den Unternehmen, in die Gesundheitspolitik und in jeden von uns, anzuregen! Ich möchte die Menschen in diesen Phasen unterstützen und mit den Methoden als Business Health Coach zur Seite stehen.

Warum verlassen manche Menschen ihre Arbeitsstellen und suchen sich gesunde Unternehmen, in denen anders gehandelt und geführt wird? Durch Fluktuation verlieren Unternehmen wertvolle und eingearbeitete Arbeitskräfte. Somit wird Gesundheitsförderung zum Marketing. Dies ist meines Erachtens eine Chance für die Gesundheit der Menschen geworden.  Ich selber habe ein humanistisches Gedankengut.  Ich habe schon in meiner Kindheit erfahren, dass Ruhe, gute Ernährung, Bewegung und Natur den Menschen unterstützen. Ebenso wichtig ist unsere geistige Einstellung zu den Dingen.

Meine philosophische Einstellung hat mich dem Buddhismus geöffnet. Seit dem lebe ich mit diesem Gedankengut. Durch die buddhistischen Methoden der anderen Sichtweisen auf das Leben, habe ich viel Kraft gewonnen. So konnte ich auch in schweren Zeiten mit Zuversicht den Herausforderungen des Lebens begegnen. Als alleinerziehende Mutter eines 16 jährigen Sohnes, ohne Partner an der Seite, habe ich zwischen Beruf und Privatem, zwischen Ernährerin und mütterlicher Fürsorge immer alleine dagestanden. Die Großeltern oder meine Geschwister konnten mich zeitlich kaum unterstützen. Und in genau dieser Lebenssituation befinden sich viele Menschen. Das ist eine neue Herausforderung für Viele geworden. Es gibt kaum noch Großfamilien, stattdessen viele alleinstehende Eltern und eine Menge kaputte Beziehungen, die meist ihren Kindern in deren Entwicklung schaden.

Mit meiner Weiterbildung zum Business Health Coach, Mentaltrainerin und psychischer Beraterin habe ich das Werkzeug erlernt, um Gesunde Unternehmen zu fördern. Wir suchen gemeinsam nach neuen Arbeitsstrukturen, um eine bessere und gesündere Arbeitskultur in ihrem Unternehmen entstehen zu lassen. Viele „Stresssituationen“ entstehen durch fehlende Kommunikation und Missverständnisse. Die daraus resultierenden Konflikte können ohne Unterstützung schwer gelöst werden. Folglich kommt es zu weiterem Stress, Konflikten und Verhaltensmustern. Coaching & Kommunikationstraining sehe ich als einen sehr wichtigen Bestandteil der Gesundheitsförderung, eine Prävention für ein gesundes Miteinander im Beruf sowie im Privaten.  Meine vorherigen Ausbildungen kann ich integrieren, da Architektur (Raum, Licht und Akustik) ein Teil des BGM ist. Als BHC und Mentaltrainerin möchte ich die Menschen unterstützen, ihre Wahrnehmungen wieder zu sensibilisieren. Raum, Mensch und Bewegung sind unsere stetigen Begleiter und beeinflussen uns jede Sekunde, oft auch ganz im Unterbewusstsein. „Bewusstwerden” im Hier und Jetzt“ ist einer meiner Ansätze. Achtsamkeit steht in meinen Trainings, Workshop und Seminare ganz oben. In allen Coaching Settings baue ich Atem und Entspannungsmethoden mit ein.

Gesunde Unternehmen können entstehen, wenn wir alle handeln und mitmachen. Es ist nie zu spät, fangen wir an. Im Mai gibt es ein Informationsabend zu dem Thema  “Gesunde Unternehmen”. 

Für Informationen dazu können Sie mich gerne kontaktieren und ich sende Ihnen eine Einladung und weitere Infos zum z.B. Veranstaltungsort, genaues Datum und Uhrzeit.