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Schlagwort-Archiv Gesundheit

Happy Recruiting – anstelle von Burn OUT oder Hektik

Susann Roge

Gesundheitscoach bei Roge Coaching
Susann Roge ist Inhaberin und Autorin bei Roge-Coaching. Sie ist Gesundheits- und Mentaltrainerin sowie ausgebildete Dipl.-Ingenieurin.

Immer mehr Herausforderungen kommen auf uns zu. Doch Sie wollen Freude und Leichtigkeit in und bei Ihrer Arbeit. Geht das heute überhaupt? Auf jeden Fall! Gehen Sie mit der Zeit und digitalisieren Sie Ihr Unternehmen. Heute geht es um E-Recruiting.

Für kleine und mittelständische Unternehmen wird es zunehmend schwieriger gute Fachkräfte zu finden und danach noch zu binden. Gehen wir ein Schritt nach dem anderen und atmen vorerst mal tief durch. Geht doch gleich viel besser. 1 bis 2 Minuten reichen, um ein Hektikfasten zu starten. Mehr zu Hektikfasten und Achtsamkeit bei Roge-Coaching.

Schnupper Abend

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Personal Training

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Wir werden das gestresste Volk genannt, doch muss das sein? – NEIN-

Wir haben das Knowhow und das Know Why!

HOW = E-Recruiting & WHY= Freude und Leichtigkeit bei der Arbeit und Zeit für die Familie

Ein typischer Tag in einem mittelständischen Büro: Es klingeln die Telefone, E-Mails kommen herein und die Smartphones der Kollegen machen stetig ding… ding…. Vielleicht auch das Ihre? Und dann noch das Tagesgeschäft. Wie wollen Sie das alles schaffen? Sie sollen oder wollen Mitarbeiter finden und kommen nicht weiter?

Nun der einfache bequeme Weg, wie Sie jetzt agieren können!

Schritt 1: Machen Sie sich einen Tee, atmen Sie erst einmal wieder tief durch, achten Sie darauf, wie Ihr Atem an der Nasenspitze kommt und geht. Sie atmen ein und aus!  Gut gemacht 🙂

Schritt 2: Haben Sie schon mal was von Connectoor und Happy Recruiting gehört? – NOCH NICHT? – Dann jetzt. Connectoor ist eine E-Recruiting Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Mit dieser Software können sie schneller, leichter und günstiger Fachkräfte gewinnen.

Kleine und mittelständische Unternehmen sind derzeit noch mehr gefordert durch die verschärften Bedingungen der Datenschutzgrundverordnung. Sie sagen sich: „Alle Bewerbungen, die ich damals bekommen habe, müssen nun DSGVO konform behandelt werden.“

Benutzen Sie noch PDF Ausschreibungen auf Ihrer Webseite in dem Karriere- oder Jobbereich? Heißt ihre Email Adresse dabei bewerbung@… und nutzen Sie dabei den Namen der/des Personalverantwortlichen?

Ja? Und schicken Sie die Mails der BewerberInnen, die zu unter dieser Mailadresse kommen, anschließend zu Kollegen, die sich den Bewerber ebenfalls noch anschauen sollen und mitentscheiden? Ja?

Das ist heute eine riesige Herausforderung, der Sie sich mit viel Aufwand, personellen Ressourcen und externen Beratern stellen müssen.

Sie machen wahrscheinlich dafür vielleicht Überstunden oder opfern Ihre Pausen, um das alles zu leisten. Dies gilt als normal, führt aber zu starken Belastungen, Krankheiten und Fehltagen in vielen Unternehmen.

Sie fragen sich: „Wie soll ich diese Daten wieder aussortieren und wie kann ich die Mails anders verarbeiten und effizienter in ein System pflegen? Können Abläufe, die stetig genau gleich ablaufen sollen, nicht besser digitalisiert und prozessoptimiert werden?

Sicher ja! Alle diese Fragen stressen derzeit Personaler und Geschäftsführer der KMU. Wie komme ich an gute Fachkräfte und wie leiste ich dies auch noch Datenschutz konform? Mit diesen Problemen werden sie zunehmend konfrontiert, neben all den anderen Herausforderungen. Zu diesen zählen der stetige Termin-, Leistungs- und Wettbewerbsdruck in fast allen Unternehmen, an denen viele Mitarbeiter erkranken. Einerseits die Personaler, auf der Suche nach den besten Fachkräften und anderseits viele Mitarbeiter, die mehr Arbeit leisten müssen, wenn nicht genügend Mitarbeiter oder Fachkräfte im Unternehmen sind.

Dies ist nur ein kleiner Teil, warum der Krankenstand in viele Unternehmen so hoch ist. Fachkräftemangel ist in aller Munde und auch der Stress mit Termin-, Leistung- und dem Wettbewerbsdruck.

Die Stressfolgen zeigen sich in Krankmeldungen und den Diagnosen: Herzkreislaufbeschwerden, Rückenproblemen und Psychische Belastungen (BURN OUT).  Weiter gehören auch fehlende Wertschätzung, Bewegung, Ernährung, Entspannung und Kommunikation zu den Gesundheitsanforderungen .  Auch Licht-, Akustikanforderungen in Räumen und Arbeitszeitmodelle sollten in vielen Unternehmen neu durchdacht werden, um sich der Zeit und den Anforderungen des Arbeitswandels anzupassen.

Um Ihnen einen Einblick in die Folgen von Stress zu geben, möchte ich auf einen Bericht hinweisen.

Hierzu ein Auszug aus einer Broschüre des Bundesgesundheitsministeriums zur Förderung der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens am Arbeitsplatz: [original Hervorhebung]

„Produktivität, Mobilität, Flexibilität: Die Bedingungen, unter denen Berufstätige heute ihrer Arbeit nachgehen, erfordern eine hohe Anpassungsfähigkeit. Neue Technologien stellen Beschäftigte in immer kürzerer Zeit vor neue Herausforderungen und den Anspruch, ständig verfügbar und erreichbar zu sein. Aus Angst, dabei nicht mithalten zu können, stellen viele ihre Arbeit uneingeschränkt in den Lebensmittelpunkt. Experten nennen das “Entgrenzung”: Erhöhte Eigenverantwortung und die steigende Komplexität der Berufsanforderungen führen dazu, dass die Grenzen zwischen Job und Privatleben verschwimmen. Der Druck nimmt zu, die Selbstbestimmung über das eigene Leben nimmt ab.

Seelische Erkrankungen fordern hohe Kosten

Der Stress, den viele Menschen täglich spüren, führt zu einer starken psychischen Belastung. In der Europäischen Union sind Schätzungen zufolge rund 50 Millionen Menschen von Depressionen, Erschöpfung und Suchterkrankungen betroffen. Gesellschaftlich werden emotionale und seelische Nöte oft tabuisiert und Betroffenen als Schwäche ausgelegt. Diese fühlen sich dadurch unverstanden und ausgegrenzt, was sich negativ auf Präventions- und Heilungsmaßnahmen auswirkt.

Das stellt das Gesundheitssystem vor enorme Herausforderungen. Denn nicht nur die Versorgungskosten zur Behandlung dieser Erkrankungen sind hoch: Insbesondere soziale und wirtschaftliche Verluste, beispielsweise durch eingeschränkte Produktivität am Arbeitsplatz, führen zu einem betriebs- und volkswirtschaftlichen Schaden.

Prävention im Unternehmen zahlt sich aus

Psychische Erkrankungen sind immer häufiger der Grund für Fehlzeiten und den frühzeitigen Einstieg in das Rentenalter. Rund 15 Prozent aller Fehltage gehen auf Erkrankungen der Psyche zurück. Besondere Brisanz erhalten psychische Erkrankungen auch durch ihre Krankheitsdauer, die mit durchschnittlich 36 Tagen dreimal so hoch ist wie bei anderen Erkrankungen mit zwölf Tagen. Dabei sind sämtliche Altersgruppen der Erwerbstätigen betroffen. Deshalb gewinnen Prävention und die Förderung der psychischen Gesundheit als Teil eines nachhaltigen betrieblichen Managements zunehmend an Bedeutung, denn die Gesundheit der Beschäftigten trägt maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen bei.

Doch nicht jeder Betrieb besitzt die finanziellen und personellen Kapazitäten für die betriebliche Gesundheitsförderung. Vor allem kleine und mittelständische Firmen sind auf die Vernetzung mit überbetrieblichen Akteuren angewiesen, die sie dabei unterstützen.“

Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/betriebliche-gesundheitsfoerderung/gesundheit-und-wohlbefinden-am-arbeitsplatz.html

 

Nun zurück zum Fachkräftemangel oder Happy Recruiting und meinem Blogbeitrag

„Happy Recruiting“ – anstelle von Burn OUT oder Hektik

Schritt 2 war: Haben Sie schon mal was von Connectoor und Happy Recruiting gehört? NOCH NICHT? – Dann jetzt. Connectoor ist eine E-Recruiting Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Mit dieser Software können sie schneller, leichter und günstiger Fachkräfte gewinnen.


Auch die Digitalisierung und die Informationsflut führen zu Stress. Darum ist es umso wichtiger die richtige Software zu nutzen. Nutzen Sie das rechtssichere E-Recruiting System Connectoor


Schritt 3: Lassen Sie Ihr Unternehmen mit Beratung und Förderprogramme, sowie betriebliche Gesundheitsförderung unterstützen . Dies wird zunehmend wichtiger und ist ein Marketing Tool für moderne Unternehmen.

Suchen Sie die Unterstützung durch Digitalisierung? Suchen Sie eine Software, die einfach zu bedienen ist und den Unternehmen und den Personalleuten, die sich um das Recruiting kümmern, das richtige Werkzeug an die Hand zu geben?

Ich kenne die Connectoor E-Recruiting Software und möchte diese gerne weiterempfehlen.

Nochmals: herrscht Personalmangel, leidet das Unternehmen. Das betrifft vor allem die Mitarbeiter, die jetzt mehr leisten müssen, weil bestimmte Leute fehlen. Und die Personaler leiden, weil sie schnell Fachkräfte finden müssen auf einem Arbeitsmarkt, wo Fachkräftemangel herrscht, wie schon oben im Artikel erwähnt. Nicht zuletzt leidet der Chef, weil er sich berechtigte Sorgen um das ganze Unternehmen macht. Handeln Sie jetzt rechtzeitig und schnell, um ihr Unternehmen zu stärken und fit für die Zukunft zu machen.

Nutzen Sie Connectoor. Connectoor ist eine einfach zu bedienende und prozessoptimierende E-Recruiting Software, die sich leicht in jede bestehende Webseite integrieren lässt.

Sie bekommen mit der browserbasierten Software eine Karriereseite bei Connectoor, die Sie mit Ihrer Website verbinden. Es gibt vorgefertigte Boards, in den Sie sehr strukturiert und leicht ihre Stellenausschreibungen einpflegen können. Dann können Sie über Connectoor diese Stellen bis zu 60 Prozent günstiger auf Stellenbörsen bewerben. Mit nur einem Klick laden Sie Ihre Stellenausschreibungen auf vielen verschiedenen Stellenbörsen hoch. Es gibt viele Pakete, die auf die unterschiedlichsten Stellen ausgelegt sind. Connectoor hat für alle Stellen das richtige oder passende Paket. Bei Anfragen zu den passenden Stellenpaketen berät Sie das Support-Team des Connectoors gerne. Externe Berater stehen für Sie als Dienstleister zur Verfügung, um eine Analyse für ihr Unternehmen zu machen.

Der Connectoor ist leicht und schnell zu bedienen, so dass Sie genügend Zeit für Ihr Tagesgeschäft haben. Das Bewerbermanagement erleichtert ihre Arbeit. Sie können die Bewerber spielend leicht verwalten und haben sicher Freude daran. Sie können im Connectoor System Bewerber vergleichen, bewerten und mit ihren Kollegen besprechen, welchen Sie für geeignet halten. Dazu ist es noch preisgünstig, wenn Sie bedenken, was Sie für eine Personalvermittlung normalerweise bezahlen oder wenn Sie einzeln auf Stellenbörsen veröffentlichen. Wenn die Bewerber dann durch die angenehme Digitalisierung zu Ihnen kommen, können Sie eine Automatisierung des Recruiting-Prozessen ab der Professional Lizenz dazu buchen. Diese erleichtert die Verwaltung der Bewerbungen effizient. Nichts muss mehr mühsam einzeln und manuell abgearbeitet werden – und Sie behalten den vollen Überblick.

Das moderne und leicht zu bedienende System ist auch für die Bewerber attraktiv. Sie als Unternehmer zeigen durch die Nutzung des Connectoors, dass Sie auf dem neuesten technologischen Stand sind und können auch soziale Netzwerke und Verbands- oder Partnernetzwerke einbinden, um Ihre Suche noch effizienter zu gestalten. Viele Menschen suchen heutzutage auf Facebook & Co einen neuen Job. Mit Connectoor sind Sie…

… up to date und können Ihre Bewerber leicht und sicher auf einem Server, der in Deutschland steht, verwalten.

… Sie können mittels Connectoor mit Kollegen die Bewerber vergleichen und bewerten. Dies geschieht alles über einfache und übersichtliche Masken. Niemand muss mehr E-Mails verschicken, nichts muss heruntergeladen und ausgedruckt werden. Am Ende können sie die Bewerber, die nicht zu Ihnen passen, DSGVO-konform ganz schnell wieder löschen.

Schritt 4: Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie Ihr Happy Recruiting. Sie wollen es jetzt genauer wissen? Kontaktieren Sie mich s.roge@connectoor.expert 

oder gehen Sie erstmal direkt auf die Website von Connectoor

Connectoor Homepage

Lieber sehen als lesen? Dann schauen Sie sich dieses kurze Video an.

Happy Recruiting connectoor

Sex-Stundentag Teil 2

SEX-Stundentag Teil 2 – Teilzeitarbeit

Susann Roge

Gesundheitscoach bei Roge Coaching
Susann Roge ist Inhaberin und Autorin bei Roge-Coaching. Sie ist Gesundheits- und Mentaltrainerin sowie ausgebildete Dipl.-Ingenieurin.

Fazit  –  Zukunftsvision und neue Sichtweisen der Ökonomie

Neue Firmenstrukturen und Arbeitszeiten –

Thema Teilzeitarbeit

Für einen Schritt in eine andere Firmenstruktur und neue Arbeitszeitmodelle ist ein neues Denken und Umdenken erforderlich. Es hat schon in einigen Firmen und Ländern begonnen. Teilzeitarbeit ist im Kommen. Beispiel in Schweden eines Automobilmontage Unternehmens, die von 40 auf 30 Stunden die Woche reduziert haben, bei gleichem Lohn. Nach ca. 4 Jahren konnten weniger Fehltage nachgewiesen werden und man feierte sogar einen wirtschaftlichen Erfolg. Diese Modelle werden weitererprobt und erlauben zu der Feststellung zu kommen, dass es neben der Reduzierung von Fehlzeiten, mehr Zufriedenheit der Mitarbeiter in der sogenannten Work Life Balance kommt und auch wirtschaftlichen Aufschwung bringt. Das hätte am Anfang niemand gedacht, als einige Pioniere damit begonnen hatten. Ich bin gespannt auf die Zukunft und freue mich, als eine Beraterin den Unternehmen als Business Health Coach zur Seite zu stehen. Gesundheitswesen und Management wird sich in den nächsten Jahren extrem vervielfältigen und es kommen spannende und interessante Aufgaben auf uns zu.

Anbei ein paar Informationen vom Bundesministerium für Familie Senioren Frauen und Jugend. Auszug aus dem Leitfaden für die Praxis „Führungskräfte und Familie, Wie Unternehmen Work Life Balance fördern können,16.05.2008, Auszug Seite 29/30

 

Einführung von„Flexible Arbeitszeit“ und „Vertrauensarbeitszeit“  [original Hervorhebung]  (…)

A         Organisatorische Voraussetzungen. Die Einführung von Teilzeitarbeit für Führungskräfte erfordert nicht nur Veränderungen in der Unternehmenskultur, sondern auch Veränderungen in der Unternehmensorganisation.

Bei der Einführung von Teilzeitstellen sind folgende Punkte zu beachten: [meine Hervorhebung]

  • Es sollte ein für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter transparentes und faires Verfahren [original Hervorhebung] der Genehmigung entwickelt werden, damit unter den Beschäftigten nicht Missgunst oder Unsicherheit entsteht, wer warum flexible Modelle nutzen darf.
  • Durch Reduzierung einer Stelle frei gewordene Kapazitäten sollten neu besetzt bzw. durch Organisationsänderungen abgedeckt werden. [original Hervorhebung]

Wenn Tätigkeiten auf einer Teilzeitstelle im Vollzeitumfang bestehen bleiben, führt dies entweder zur Selbstausbeutung des Stelleninhabers oder zu Mehrbelastungen im Arbeitsumfeld. Beide Effekte verschlechtern das Arbeitsklima und Wirken der Entstehung einer ergebnisorientierten und flexiblen Arbeitsorganisation entgegen.

  • Bei Reduzierungen auf ca. 30 Stunden pro Woche [meine Hervorhebung]können die Reststunden häufig durch die Aufstockung einer anderen Stelle mithilfe einer Delegation von Aufgaben [original Hervorhebung]abgedeckt werden. In großen Organisationen empfiehlt es sich, ein organisationsinternes Verfahren zu entwickeln, das ermöglicht, die verbleibenden freien Stunden mehrerer ehemaliger Vollzeitstellen zu bündeln. So können bereits vorhandene Stellen aufgestockt oder neue Stellen geschaffen werden.

B    Vorteile für Unternehmen [original Hervorhebung]    Aus der Perspektive der Organisation trägt flexible Teilzeitarbeit dazu bei:

  • den Personaleinsatz bei stark schwankendem Arbeitsanfall, zum Beispiel bei Saisonbetrieben, [meine Hervorhebung]bei Just-in-Time-Produktion oder bei der Verlängerung von Betriebs-, Service- und Öffnungszeiten zu flexibilisieren und Personalkosten zu senken.
  • die Arbeitsproduktivität zu steigern: Teilzeitarbeitende Führungskräfte besitzen eine höhere Sensibilität für versteckte „Zeitfresser“ [meine Hervorhebung]und ineffektive Arbeitsabläufe. Ergebnisorientiertes Arbeiten wird dadurch nicht nur bei der Führungskraft selbst, sondern im gesamten Arbeitsteam gefördert. Auch die Kosten aufgrund von Abwesenheit bei kurzen Krankheiten, Arztbesuchen, Notbetreuung von Kindern o. Ä. werden reduziert, da dafür ein Kontingent von Stunden innerhalb der Arbeitswoche zur Verfügung steht.
  • Reorganisationsprozesse zu unterstützen: [meine Hervorhebung]Flexible Teilzeitarbeit fördert neue Formen der Arbeitsorganisation wie Teamarbeit, Delegation von Verantwortung und bessere Trennung von Fach- und Führungsaufgaben.
  • Führungspersonal schrittweise aufzustocken und zu verjüngen[meine Hervorhebung]und die Motivation und Bindung von Führungskräften an die Organisation zu erhöhen, indem eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht wird. (…)

Wichtig dabei die „Ganzheitliche Führung“ Hier aus der Praxis [meine Hervorhebung](Auszug Seite 17)

„Die Ford AG hat das Führungskonzept von Stewart D. Friedman, Professor an der Wharton School der University of Pennsylvania, in den USA erfolgreich umgesetzt. Ford richtete unter der Leitung von Stewart D. Friedman ein „Leadership Development Center“ ein, in dem seit 1999 die Prinzipien der ganzheitlichen Führung an inzwischen 3.900 Führungskräfte vermittelt wurden.

Prinzipien der Führung sind unter anderem: [meine Hervorhebung]

  • ganzheitliches unternehmerisches Denken und Handeln,
  • organisationales Lernen und
  • Total Leadership, das heißt, Führung arbeitet mit dem „ganzen Menschen“ und berücksichtigt die unterschiedlichen Lebensbereiche im Sinne der Work-Life-Balance.[original Hervorhebung]

Ziel ist es, durch Berücksichtigung der Prinzipien Synergien zu erzeugen und für das strategische und operationelle Management zu nutzen.“[meine Hervorhebung]    http://www.management.wharton.upenn.edu/friedman/e1_ldas_ford.htm

 

Zielsicher – Mehr Frauen in Führung [originalHervorhebung] Ein Bericht von der Website Bundesministerium für Familie Senioren Frauen und Jugend, unter Menü: Gleichberechtigung:

„Am 1. Mai 2015 ist das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst in Kraft getreten. Es soll dazu beitragen, den Anteil von Frauen an Führungspositionen signifikant zu erhöhen und einen Kulturwandel in den Unternehmen anzustoßen.

Eine neue Arbeits- und Unternehmenskultur entsteht jedoch nicht von heute auf morgen. Mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen, erfordert vor allem eine Strategie und den entschlossenen Willen von Aufsichtsräten, Vorständen und Top-Management, die notwendigen Veränderungsprozesse einzuleiten.

Die Bundesregierung wird die Unternehmen mit den Anforderungen des Gesetzes nicht allein lassen. Im Rahmen des Programms “Zielsicher – Mehr Frauen in Führung” werden bis zum Sommer 2017 gemeinsam mit Unternehmen innovative Ansätze und Instrumente für mehr Frauen in Führungspositionen entwickelt und die Unternehmen bei den Zielsetzungen beraten. Die Maßnahme zielt darauf, den Dialog zwischen Politik und Wirtschaft zu befördern und gewonnene Erkenntnisse aus dem Umsetzungsprozess an alle interessierten und betroffenen Unternehmen weiterzugeben.“ (…)

Dazu möchte ich ein weiteres Beispiel aus der Schweiz bringen, siehe nächster Punkt! Hier schon längst seit 1995 geschehen! [meine Hervorhebung]

Beispiele einer Schweizer Firma

„Der Ladymacher                    Brand Eins Ausgabe 04/2010 – Was Wirtschaft treibt

René Mägli, Geschäftsführer der Schweizer Niederlassung der Reederei MSC, stellt seit Jahren ausschließlich Frauen ein – aus betriebswirtschaftlichen Gründen. Mittlerweile ist er der einzige Mann in seiner Firma. Ein Einblick in die Arbeitswelt von morgen. [original Hervorhebung]

(…) MSC, mit insgesamt rund 30000 Mitarbeitern zweitgrößte Container-Reederei der Welt. Hier in Basel arbeiten fast ausschließlich Frauen: 84 der 85 Angestellten sind weiblich.Sie sind Controllerinnen, Sachbearbeiterinnen, Empfangsdame, Vertrieblerinnen, Direktorinnen, IT-Spezialistinnen oder Finanzvorstand. Der erste Eindruck: Es sieht normal aus in dem europaweit, vielleicht sogar weltweit einzigartigen Unternehmen, das -in einer männerdominierten Branche -seit mehr als zehn Jahren nur noch Frauen einstellen. Mittlerweile ist die Belegschaft zu hundert Prozent weiblich. (…)

Mikhal Yaacobi – Hosenanzug, Brille, langes dunkles Haar, strenger Zopf, rot lackierte Fingernägel -, stellvertretende Geschäftsführerin von MSC Basel, kennt die Vorurteile. Die 35-jährige Israelin hatte selbst ähnliche Bilder im Kopf, als sie vor rund sechs Jahren von der männerdominierten Niederlassung in Haifa nach Basel wechselte. Dort hatte sie sich zur Führungskraft im Vertrieb hochgearbeitet. Sie erinnert sich gut, wie damals die Geschichten von der besonderen Schweizer Niederlassung mit den Frauen kursierten, die bei internationalen Meetings immer einen so kompetenten und selbstbewussten Eindruck hinterließen. Und wie sie die Fantasien ihrer männlichen Kollegen beflügelten, so wie überhaupt die meisten Männer beginnen, von einem Leben als Hahn im Korb zu fantasieren, wenn sie Geschichten über MSC Basel hören. (…) Ihr Arbeitsplatz befindet sich im Großraumbüro im zweiten Stock. Von dort aus leitet sie ihre Mitarbeiterinnen an, Aufträge, die von Händlern in Zürich oder Genf abgeschlossen werden, an die MSC-Niederlassungen in aller Welt weiterzugeben: Zucker beispielsweise, der in Brasilien geladen und in einem Hafen in den USA wieder gelöscht werden soll. Fast 90 Prozent der Umsätze der Basler Niederlassung macht das Vermittlungsgeschäft aus. Die restlichen zehn Prozent bestehen aus dem Buchen von Logistikaufträgen für die Schweiz: Kleidung, die über den Rhein in die Schweiz importiert wird; Pharmaprodukte, die über die Binnengewässer verschifft werden.

Mikhal Yaacobi hat sich längst daran gewöhnt, fast ausschließlich mit Kolleginnen zu arbeiten. Weder vermisst sie Männer besonders, noch genießt sie es, dass es bei MSC Basel keine männlichen Kollegen gibt. Sie sagt schlicht:

“Never change a winning team.” (…) René Mägli, der Geschäftsführer der Schweizer Niederlassung. (…) Er ist nicht nur der einzige Mann, der im Basler Büro arbeitet und damit allein unter 84 Frauen. Er ist auch ihr Chef und derjenige, der seit rund 13 Jahren nur noch Frauen einstellt. [originalHervorhebung]  Als “Pascha” oder “Schwuchtel” wurde er deshalb in Internetforen geschmäht. Doch Mägli, liiert mit einer Managerin – mehr will er nicht über sein Privatleben preisgeben -, ein vornehmer gebürtiger Basler, der ruhig und gewählt spricht, sagt nur: “Dass hier nur noch Frauen arbeiten, ist das Ergebnis einer strategischen betriebswirtschaftlichen Überlegung.”[originalHervorhebung]

Einer Überlegung, deren Ursprünge bis in das Jahr 1981 zurückreichen. Damals, im Alter von 28, hatte der gelernte kaufmännische Angestellte Mägli die Reedereivertretung Shipmar AG gegründet, die er später an MSC verkaufte. Zunächst stellte er Männer wie Frauen ein. Doch je länger er die Niederlassung leitete, umso häufiger beobachtete er, dass seine weiblichen Angestellten ihren Job besser machten als ihre männlichen Kollegen, jedoch in der Hierarchie nicht höher rückten. Mägli suchte nach den Gründen und stellte fest, dass die Frauen vor allem deshalb nicht weiterkamen, weil männliche Kollegen sie “per Ellenbogeneinsatz klein hielten”. Kurzerhand entließ Mägli einen männlichen Angestellten.[originalHervorhebung] Es war das Jahr 1995. Und ohne es jemals fest geplant zu haben, entschied er sich in der Folge fast immer für eine Frau, wenn er eine Stelle ausgeschrieben hatte. Nicht, weil er keine Männer mehr einstellen wollte. “Sondern weil die Frauen besser geeignet waren.” Schließlich, so Mägli, brauche er als Dienstleister kommunikative Mitarbeiter [originalHervorhebung], die Fremdsprachen beherrschen, gern im Team arbeiten und schnell Prioritäten setzen können. Alle Eigenschaften, die durchschnittlich häufiger bei Frauen als bei Männer zu finden seien, so Mägli. Außerdem habe er bemerkt, dass Frauen in der Regel sachbezogener arbeiten, weniger Energie in Positionskämpfe investieren, Fehler zugeben und weniger aufschneiden. [originalHervorhebung]  “Ich behaupte nicht, dass Männer schlecht sind, sonst wäre ich auch schlecht. Doch das, was ich brauche, um mein Dienstleistungsunternehmen erfolgreich zu führen, habe ich in den letzten 13 Jahren bei den weiblichen Bewerberinnen gefunden.”  (…)   

Dass Wirtschaft weiblicher werden sollte, ist Allgemeingut. [originalHervorhebung] (…)Die 2007 von McKinsey vorgelegte Studie “Women Matter” kommt zu dem Ergebnis, dass Frauen wegen ihres Führungsstils erheblich zum Unternehmenserfolg beitragen.“ [originalHervorhebung]