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Transformation von Unternehmen

Transformation von Unternehmen

Transformation – Von der Raupe zum Schmetterling – Wie können Unternehmen Mitarbeiter binden und Erfolg generieren?

 

Wir sind mitten im Wandel der Arbeitskultur und auf dem Weg großartiges zu bewegen. Viele Unternehmen setzen mehr und mehr auf „”eine gesunde Arbeitskultur”. Sie legen Wert auf die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter, das Potential des Einzelnen und ihre persönlichen Bedürfnisse, wenn sie im Wettbewerb mithalten wollen. Mitarbeitern ist es immer wichtiger eine humanistische Arbeitsumgebung zu haben, als ein gutes Gehalt. Menschen verlassen sogar ihre Stellen, um woanders die Work-Life-Balance Arbeitssituation zu bekommen.

Leider dauert es länger an als gedacht der Wandel. So gab es schon Berichte und Auszüge vor mehr als 10 Jahren. Schauen Sie was ich recherchiert habe. Und unterstützen Sie den Wandel, indem sie ihre Arbeitskultur prüfen. Ich arbeite mit einem Netzwerk von Berater. Es gibt viele Förderprogramme um eine Analyse fördern zu lassen. Kontaktieren Sie mich und wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung. Demnächst erscheint unsere Netzwerk auch online.

 

Aus dem Leitfaden für die Praxis „Führungskräfte und Familie, Wie Unternehmen Work Life Balance fördern können, 17.06.2005 Auszüge Seite 27-29[1]: 

(…) Work-Life-Balance-Maßnahmen wirken unternehmensintern [original Hervorhebung]

Work-Life-Balance-Strategien zielen im Kern darauf ab, durch einen verbesserten Ausgleich unterschiedlicher Interessen betriebliche Abläufe zu optimieren und ein stärkeres Engagement bzw. eine engere Bindung der Beschäftigten an das Unternehmen hervorzurufen. Auf dieser Grundlage streben die Unternehmen nach einer verbesserten Wettbewerbsposition. Dabei werden unterschiedliche Handlungsebenen tangiert: von der individuellen Ebene, z. B. durch die Stressentlastung im Alltag, über die Prozessebene, die einen optimierten Personaleinsatz berücksichtigt, bis zur kulturellen Ebene, durch die Förderung einer Vertrauenskultur im Unternehmen. Umfassend gestaltete Work-Life-Balance-Maßnahmen sind auf unterschiedlichen Ebenen für Unternehmen profitabel:[2]

  • Vereinfachte Rekrutierung
  • Geringere Fluktuation
  • Besseres Betriebsklima und erhöhte Einsatzbereitschaft
  • Weniger Fehlzeiten
  • Erhöhte Produktivität

Die gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung der Unternehmen ist jedoch nicht nur von der ökonomischen Leistungsfähigkeit, sondern auch vom Image der Produkte und des Unternehmens sowie von weiteren Faktoren abhängig.

Work-Life-Balance-Maßnahmen wirken unternehmensextern [original Hervorhebung]

Die Wirkung von Work-Life-Balance-Maßnahmen von Unternehmen ist auch hinsichtlich der Wahrnehmung durch eine unternehmensexterne Öffentlichkeit zu bewerten. Im Rahmen einer repräsentativen Studie zur Fragestellung „Was Bürger von der Wirtschaft erwarten?“ kommen Lunau und Wettstein[3] zu dem Fazit, dass die Menschen für ökonomische Notwendigkeiten ihres Handelns Verständnis zeigen – für unsoziales Verhalten von Unternehmen jedoch nicht.

Im Konzept der Corporate Social Responsibility (CSR) wird berücksichtigt, dass nicht nur eine kritische Öffentlichkeit, sondern auch Investoren wahrnehmen, inwieweit Unternehmen ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden. Diese Erkenntnis findet auch bei Top-Managern weitgehend Anerkennung.

 

Bei einer Umfrage unter den Teilnehmenden des World Economic Forum im Jahr 2004 [meine Hervorhebung] schätzte die Mehrheit, dass mehr als 40 % der Marktkapitalisierung eines Unternehmens auf dessen Reputation zurückgeht.[4] [meine Hervorhebung] Ein guter Ruf zieht Investoren und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, unterstützt die Kundenbindung und sichert damit langfristig den Geschäftserfolg. Hierzu leisten auch Work-Life- Balance-Maßnahmen einen zentralen Beitrag, da sie stets auch die Wertschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch das Unternehmen ausdrücken.

 

Die Wirkungen von Work-Life-Balance-Maßnahmen… [meine Hervorhebung]

Die Betrachtung des Unternehmens als guter „Bürger“, als Corporate Citizen, signalisiert einen Wandel in der Wahrnehmung durch die Öffentlichkeit. Unternehmen, die am Markt erfolgreich sein wollen, berücksichtigen die Gestaltung eines positiven Bildes in der Öffentlichkeit in ihrer Unternehmenspolitik.

 

Schaffen Spielraum für Beschäftigte [original Hervorhebung]

Neben den Effekten auf der Unternehmensebene eröffnen Work-Life-Balance-Maßnahmen zusätzliche Handlungsmöglichkeiten in der individuellen Lebensführung. Eine verbesserte Vereinbarkeit von privater Lebensplanung und Erwerbstätigkeit erhöht zunächst einmal die Chance zu einer Verstetigung von Erwerbsverläufen, die zur Wahrnehmung anderer Verpflichtungen und Interessen nicht mehr notwendigerweise vollständig oder längerfristig unterbrochen werden müssen. D. h. die Anforderungen, die sich aus nicht-beruflichen Zielsetzungen ableiten, führen nicht mehr zwangsläufig zu „Entweder-oder-Entscheidungen“, sondern ermöglichen ein „Sowohl-als-auch“. [meine Hervorhebung] Hierdurch können positive Effekte im Sinne einer höheren Lebenszufriedenheit, einer größeren Bereitschaft zur Übernahme familiärer oder sozialer Versorgungsaufgaben bzw. einem gesteigerten bürgerschaftlichen Engagement erzielt werden. Diese wirken wiederum zurück auf die Qualität der Arbeitsleistungen, die individuelle Anerkennung durch Kolleginnen, Kollegen und Führungskräfte sowie die Entwicklung von Kompetenzen zur Übernahme von Verantwortung und Führungsaufgaben im Betrieb. Gleichzeitig wird sowohl ein wichtiger Beitrag zur individuellen Einkommenssicherung geleistet als auch dem drohenden Know-how-Verlust durch lange Abwesenheitszeiten vorgebeugt. Eine erhöhte Kontinuität, insbesondere der weiblichen Berufs-biographie, führt zu einer Sicherung der individuellen beruflichen Kompetenzen, die nicht in längeren Nicht-Erwerbsphasen entwertet werden. Insbesondere für Frauen eröffnen sich hieraus verbesserte Beschäftigungs- und Aufstiegs-perspektiven. [meine Hervorhebung]

 

Die Verzahnung von Lernen und Arbeit [original Hervorhebung]

Die engere Verzahnung von Lernen und Arbeit erfordert eine höhere Flexibilität auf Seiten der Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen: Die Bereitstellung von Lernangeboten durch die Unternehmen und die Nutzung derselben durch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wird zur entscheidenden Einflussgröße des wirtschaftlichen Erfolgs. Die Anforderungen des lebenslangen Lernens an die Gestaltung der Arbeitsprozesse und die Selbstorganisationskompetenzen im privaten Bereich werden in weiten Teilen durch Work- Life-Balance-Maßnahmen im betrieblichen Kontext positiv unterstützt.

 

Die Entwicklung sozialer Beziehungen [original Hervorhebung]

Work-Life-Balance-Maßnahmen setzen unmittelbar bei dem täglichen Zusammenspiel von Arbeit und Privatleben an und können sich nur darüber auch auf die familiären und überfamiliären Beziehungen auswirken. Insgesamt und über alle Work-Life-Balance-Maßnahmen hinweggesehen, ist von überwiegend positiven Wirkungen der Maßnahmen auf die sozialen Beziehungen der Menschen auszugehen. Sie stärken tendenziell die Solidarität und begünstigen den konstruktiven Umgang mit der generationsspezifischen Ambivalenz

zwischen Stabilität und Innovation. (…)

 

Die Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe [original Hervorhebung]

Das außerberufliche Engagement wirkt sich auch positiv auf die Entwicklung extrafunktionaler Kompetenzen aus. Hierzu werden vor allem soziale und kommunikative Kompetenzen, aber auch die Fähigkeiten zur Selbststeuerung und Verantwortungsübernahme gerechnet. Die wechselseitige Stimulierung des Kompetenzerwerbs zwischen Arbeitsprozess und privatem Lebensbereich lässt letztendlich beide Seiten von einem Engagement auch außerhalb der Arbeitswelt profitieren. (…)

 

[1] vgl. www. bmfsfjservice.bund.de

[2] Eigene Erhebungen und exemplarisch Institute for Employment Studies (IES) 1999 Family Friendly Employment.

[3] Lunau, Y. und Wettstein, F. (2004): Die soziale Verantwortung der Wirtschaft – was Bürger von Unternehmen

erwarten, Bern.

[4] Lunau, Y. (2004): Gute Firma = gute Bürger; in BRANDEINS 10/04, S. 75.

Susann Roge

Susann Roge

Susann Roge ist Inhaberin und Autorin bei Roge-Coaching. Sie ist Gesundheits- und Mentaltrainerin sowie ausgebildete Dipl.-Ingenieurin.
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